Max Verstappen rechnet gnadenlos ab: „Formel 1 macht keinen Spaß mehr“
Verstappen: „Formel 1 macht keinen Spaß mehr“

Max Verstappen rechnet gnadenlos mit neuer Formel 1 ab

Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen (28) hat bei den offiziellen Testfahrten in Bahrain nicht nur auf der Strecke, sondern auch am Mikrofon Vollgas gegeben. In einem Interview mit „Sky“ kritisierte der Niederländer die neue Formel-1-Generation scharf und ließ kein gutes Haar an den aktuellen Entwicklungen.

„Das macht gar keinen Spaß, zu fahren“

Auf die Frage von Sky-Moderator Peter Hardenacke (50), ob das neue Fahrgefühl Spaß mache, antwortete Verstappen unmissverständlich: „Nein, nein, eigentlich gar nicht. Das macht gar keinen Spaß, zu fahren.“ Der WM-Zweite der Vorsaison, der am ersten Testtag 136 Runden absolvierte, während sein Auto am Donnerstag in der Garage blieb, verglich die Situation sogar mit „Formel E auf Steroiden“ und betonte: „Das ist nicht mehr das originale Formel-1-Gefühl.“

Frust statt Lust: Kritik an Energie-Management

In einer Medienrunde mit niederländischen Journalisten wurde Verstappen noch konkreter. Seine Hauptkritikpunkte an den neuen Regeln:

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram
  • Fahrer müssten bestimmte Kurven absichtlich langsamer fahren, um Energie zu sparen – was laut Verstappen jedem Rennfahrer-Instinkt widerspricht.
  • Die Piloten müssten sich zu sehr um Energie-Gewinnung kümmern, was niemals wichtiger sein dürfe als pure Geschwindigkeit.

Schon drei Wochen vor dem Saisonstart in Australien am 8. März wirkt seine Begeisterung für die neuen Autos gering. Zwischen den Zeilen klingt erneut Abschiedsstimmung durch.

Verstappen denkt laut über Alternativen nach

Der Holländer äußerte sich deutlich über seine Zukunft: „Wenn das Fahren keinen Spaß macht, denkt man über Alternativen nach. Wenn man schon alles gewonnen hat, bieten sich viele andere spannende Dinge an, die man machen könnte.“ Besonders aufhorchen ließ der Satz, dass das aktuelle Reglement nicht dabei helfe, „noch viel länger weiterzumachen“.

Dennoch betonte Verstappen: „Ich fahre weiterhin mit Leidenschaft. Aber mir ist es egal, wenn nicht jeder meine Aussagen gut findet.“ Wie intern bekannt wurde, sorgten diese Äußerungen bereits für Aufregung bei der Formel 1. Ein Presseverantwortlicher suchte direkt das Gespräch mit Verstappen und wandte sich auch an sein Team Red Bull.

Hollywood-Star sorgt für bessere Laune

Immerhin gab es auch einen Lichtblick: Hollywood-Star Keanu Reeves (61) schaute heute in Bahrain vorbei und sorgte für bessere Laune beim sonst so frustrierten Holländer. Ob Verstappen in dieser Saison die Krone zurückerobern kann, bleibt angesichts seiner fundamentalen Kritik an den neuen Regeln mehr denn je offen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration