Olympia 2026: Biathlon-Drama! Norwegische Staffel verpasst Medaille nach Nervenversagen
Biathlon-Drama: Norwegische Staffel verpasst Olympia-Medaille

Olympia 2026: Biathlon-Drama! Bittere Tränen nach verpasster Medaille

Die norwegische Mixed-Staffel im Biathlon hat bei den Olympischen Spielen 2026 eine mögliche Medaille beim letzten Schießen weggeworfen. Nach dem Rennen lagen die Nerven blank, und bittere Tränen flossen. Es war ein besonders herber Tag für Maren Kirkeeide und die gesamte norwegische Biathlon-Mannschaft.

Nervenversagen beim entscheidenden Schießen

Weil die 22-jährige Maren Kirkeeide beim letzten Schießen die Nerven verlor und insgesamt zweimal in die Strafrunde musste, verpasste Norwegen eine sichere Medaille. Die Norweger kamen letztendlich als Vierte ins Ziel, was für Franziska Preuß und Deutschland den Gewinn der Bronzemedaille bedeutete. Preuß war gemeinsam mit Kirkeeide zum letzten Schießen gekommen, hatte ebenfalls Nerven gezeigt, aber sich immerhin nur eine Strafrunde geleistet.

Besonders bitter für die Olympia-Debütantin Kirkeeide: Auf sie war sogar als Zweite übergeben worden. Beim letzten Wechsel schien sogar noch die Goldmedaille in Reichweite. Doch dann leistete sie sich erst drei Nachlader beim Liegendschießen und eben zwei Strafrunden beim Stehendschießen. „Es fühlt sich beschissen an, wenn man anfängt zu verfehlen und merkt, dass es Strafrunden geben wird. Vor allem, wenn es das ganze Team betrifft“, sagte sie nach dem Rennen.

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Teamkollege Christiansen bricht in Tränen aus

Auch an ihren Teamkollegen ging die verpasste Medaille nicht spurlos vorüber. Besonders frustriert zeigte sich Vetle Sjastad Christiansen, der nach dem Rennen unter Tränen zusammenbrach. „Ja, ich habe angefangen zu weinen. Es war verdammt schwer zu verkraften. Ich hasse es. Es bedeutet uns allen so viel“, sagt er zur norwegischen Zeitung Sportbladet.

„Es ist sehr traurig. Wir wussten, dass einer der vier großen Nationen leer ausgeht. Heute waren wir an der Reihe“, sagte der geknickte Christiansen weiter. Anschließend machte er aber auch deutlich, dass er Kirkeeide keinen Vorwurf mache und er jetzt versuchen werde, sie zu unterstützen: „Ich werde sie an die vielen Male erinnern, in denen sie schon dort war und keinen Fehler geschossen hat. Ich weiß selber, wie das ist. Davon wird sie lernen. Sie ist noch jung und hat noch viele solcher Situationen vor sich.“

Knotten stärkt Kirkeeide den Rücken

Karoline Offigstad Knotten stellte sich nach dem Rennen ebenfalls hinter ihre Kollegin: „Ich habe großes Mitleid mit Maren. Ich weiß, wie es ist, da zu stehen und es richtig machen zu wollen. So wird es dann natürlich für uns alle zum großen Mist.“

„Natürlich sind wir alle sauer, weil wir so nah dran waren. Es zeigt, wie brutal der Sport sein kann und auch, wie schwer es ist, dort beim letzten Schießen zu stehen“, sagte Knotten weiter. Jetzt gelte auch ihr Fokus der geknickten Kirkeeide: „Du erinnerst sie daran, wie gut sie ist. Sie steht ganz oben im Gesamtweltcup, hat Podestplätze und Siege geholt. Sie ist immer noch meine erste Wahl bei allen Staffeln, deshalb möchte ich sie nur daran erinnern, dass sie fantastisch ist.“

Die nächste Chance, ihre Klasse zu zeigen, hat Kirkeeide am Mittwoch. Dann steht bei Olympia das Einzel an. Die norwegische Mannschaft muss nun die Enttäuschung verarbeiten und sich auf die kommenden Wettkämpfe konzentrieren.

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