Deutsche Skeleton-Teams glänzen bei Olympia-Premiere mit Silber und Bronze
Deutsche Skeleton-Teams holen Silber und Bronze bei Olympia

Deutsche Skeleton-Teams feiern erfolgreiche Olympia-Premiere mit Edelmetall

Bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo hat der Mixed-Team-Wettbewerb im Skeleton seine Premiere gefeiert – und die deutschen Teams nutzten diese historische Gelegenheit mit Bravour. Das Duo „Deutschland 1“ mit Axel Jungk (34) und Susanne Kreher (27) sicherte sich die Silbermedaille, während „Deutschland 2“ mit Christopher Grotheer (33) und Jacqueline Pfeifer (31) Bronze gewann. Spannend war das Rennen bis zur letzten Sekunde: Nur eine winzige Hundertstelsekunde lag zwischen den beiden deutschen Teams.

Gold für Großbritannien, deutsche Dominanz im Skeleton

Den Olympiasieg holten sich die Briten Matt Weston (28) und Tabitha Stoecker (25). Für Weston war es bereits der zweite Olympiasieg in Cortina. Die deutschen Athleten hatten zuvor in den Einzelrennen ebenfalls stark abgeschnitten: Axel Jungk und Susanne Kreher holten jeweils Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sicherten sich Bronze. Damit führt Deutschland die Medaillenbilanz im Skeleton bei diesen Winterspielen deutlich an.

Jacqueline Pfeifer hatte vor dem Rennen betont: „Es ist etwas Besonderes, dass wir jetzt endlich eine zweite Gelegenheit auf eine Medaille haben.“ Bisher war im olympischen Programm nur das Einzelrennen vorgesehen. Susanne Kreher schwärmte: „Es ist ein so cooles Event.“

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Besonderheit des Mixed-Team-Wettbewerbs: Der Reaktionsstart

Der Mixed-Team-Wettbewerb bringt eine entscheidende Neuerung mit sich: den Reaktionsstart, der an die Formel 1 erinnert. Sobald die rote Ampel erlischt, starten die Athleten sofort. Im Gegensatz dazu haben die Sportler im Einzelrennen ein Zeitfenster, in dem sie loslaufen können, und können den Startzeitpunkt innerhalb dieses Fensters selbst bestimmen. Die Zeitmessung beginnt erst, wenn der Skeletoni die Startlinie passiert.

Im Teamwettbewerb läuft die Uhr jedoch sofort an, sobald die Ampel auf Grün springt. Jacqueline Pfeifer erklärte: „Im Sommer haben wir uns bei Lehrgängen viel auf diese Starts vorbereitet. Hier vor Ort bestand die Möglichkeit nicht.“ Diese spezielle Vorbereitung zahlte sich nun aus und trug maßgeblich zum Erfolg der deutschen Teams bei.

Die deutschen Skeleton-Teams haben damit eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu den weltweit besten gehören und auch unter neuen Wettkampfbedingungen absolute Spitzenleistungen abrufen können.

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