Deutschland vor Rodel-Krimi: Taubitz und Fräbel kämpfen um Olympiagold
Deutschland vor Rodel-Krimi: Taubitz vs. Fräbel

Deutschland vor Rodel-Krimi: Taubitz und Fräbel kämpfen um Olympiagold

Vor dem vielleicht größten Tag ihrer Karriere setzte Julia Taubitz auf die italienische Küche. „Die Pizza im Olympischen Dorf ist unglaublich gut. Also das können sie wirklich, muss man sagen. Ich muss schon ein bisschen den Speicher auffüllen. Also es wird Pizza oder Pasta werden mit ein bisschen Gemüse“, erklärte die Rennrodel-Weltmeisterin, die als Führende in den zweiten Wettkampftag bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo geht.

Ein deutscher Zweikampf um die Goldmedaille

Die 29-jährige Athletin aus dem Erzgebirge führt das Feld nach zwei starken Läufen im Cortina Sliding Centre an. Wahrscheinlich, so fügte Taubitz hinzu, gibt es „noch eine Birne hinterher. Ich bin absoluter Birnen-Fan“. Die Sportlerin weiß genau: Vor dem sich anbahnenden Tausendstel-Krimi mit ihrer Teamkollegin Merle Fräbel um das nächste deutsche Rodel-Gold kann sie jede Stärkung gebrauchen.

Denn die erst 22 Jahre alte Thüringerin Fräbel lauert bei ihrem Olympiadebüt nur 61 Tausendstelsekunden hinter Taubitz auf Platz zwei. Die Entscheidung fällt am Abend, wo noch zwei weitere Läufe anstehen (17.00/18.41 Uhr).

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Gelassenheit vor dem großen Finale

Fäbel gibt sich erstaunlich gelassen und sah sich in ihrer Vorahnung bestätigt: „Im Abschlusstraining war schon abzusehen, dass es ein Battle zwischen uns wird“. Über ihre Pläne für den Abend sagte die junge Rodlerin: „Ich will zur Familie, bevor die abhauen. Und ansonsten wird morgen der Schlitten gemacht und dann geht es wieder raus“.

Beide deutschen Athletinnen zeigen sich vor dem entscheidenden Wettkampf locker und fokussiert. Während Taubitz auf kulinarische Stärkung setzt, plant Fräbel einen ruhigen Abend mit ihrer Familie. Der spannende Zweikampf verspricht ein Highlight der Olympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo zu werden.

Die deutsche Rodel-Nationalmannschaft könnte mit diesem Duell einen weiteren Erfolg bei den Olympischen Spielen feiern. Die enge Zeitdifferenz von nur 61 Tausendstelsekunden deutet auf ein äußerst knappes Rennen hin, bei dem jede kleine Unachtsamkeit über Gold oder Silber entscheiden kann.

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