Olympia-Drama: Eiskunstlauf-Star Amber Glenn patzt schwer und bricht in Tränen aus
Eiskunstlauf-Star Amber Glenn patzt schwer bei Olympia

Olympia-Drama: Eiskunstlauf-Star Amber Glenn patzt schwer und bricht in Tränen aus

Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand erlebte die US-amerikanische Eiskunstläuferin Amber Glenn ein emotionales Drama. Noch auf dem Eis brach die 26-Jährige nach ihrem verpatzten Kurzprogramm in bittere Tränen aus. Mit einem schweren Fehler beim geplanten dreifachen Rittberger, der nicht anerkannt wurde, belegt sie nur den enttäuschenden 13. Rang.

Medaillentraum bereits vor der Kür geplatzt

Der Rückstand auf den dritten Platz beträgt vor der abschließenden Kür am Donnerstag bereits fast zehn Zähler. Damit sind ihre Hoffnungen auf eine olympische Medaille praktisch zunichte gemacht. Selbst die motivierende Videobotschaft von Pop-Ikone Madonna, die ihr kurz vor dem Wettkampf viel Glück und den Rat "Hol dir dieses Gold!" übermittelte, konnte das Debakel nicht verhindern.

Bewegende Lebensgeschichte der Sportlerin

Amber Glenn gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten dieser Winterspiele, nicht zuletzt wegen ihrer bewegenden Vergangenheit. Im Teenager-Alter musste sie aufgrund schwerer Depressionen und Angstzustände stationär behandelt werden. Ein Auslöser war nach ihren eigenen Angaben die toxische Vergleichskultur im Eiskunstlauf.

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Zudem litt die Athletin an einer Essstörung. In einem ausführlichen Porträt im "Time"-Magazin beschrieb sie diese schwierige Phase: "Ich dachte, ich komme nirgendwo hin, und rutschte in eine schwere Depression, in der ich nicht mehr weiterleben wollte - ich wollte gar nichts mehr."

Offenheit über Sexualität und Unterstützung

Bereits 2019 machte Glenn öffentlich, dass sie bisexuell sowie pansexuell ist, was bedeutet, dass die Geschlechtsidentität einer begehrten Person für sie keine Rolle spielt. Zu ihrem Kurzprogramm lief sie übrigens zu Madonnas Song "Like a Prayer", was die besondere Verbindung zu der Pop-Legende erklärt.

Aktuelle Zwischenstände im Wettbewerb

Nach dem Kurzprogramm führt die Japanerin Ami Nakai mit 78,71 Punkten vor ihrer Landsfrau Kaori Sakamoto (77,23 Punkte). Auf dem dritten Platz liegt die US-amerikanische Weltmeisterin Alysa Liu mit 76,59 Punkten in aussichtsreicher Position für die Medaillenentscheidung.

Prominente Zuschauer im Publikum

Unter den mitfiebernden Zuschauern befanden sich mehrere US-Stars, darunter das Eiskunstlauf-Wunderkind Ilia Malinin, der bekannte Rapper Snoop Dogg sowie die Schauspielerin und Sängerin Halle Bailey, die durch ihre Rolle in "Arielle, die Meerjungfrau" Berühmtheit erlangte.

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