Jürgen Klopp bietet sich als Olympia-Botschafter für Deutschland an
Klopp will Olympische Spiele nach Deutschland holen

Jürgen Klopp will Olympische Spiele nach Deutschland holen

Der ehemalige Kulttrainer Jürgen Klopp hat sich bereiterklärt, als Olympia-Botschafter für eine Bewerbung Deutschlands zu fungieren. Beim "Ball des Sports" in Frankfurt am Main betonte der 58-Jährige seine Unterstützung für die Bemühungen, die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 nach Deutschland zu holen.

Persönliches Engagement für ein positives Ziel

"Ich weiß nicht, ob man mich als Olympia-Botschafter braucht. Aber was auch immer ich tun könnte, damit Deutschland die Olympischen Spiele bekommt, wäre ich bereit zu machen", sagte Klopp, der aktuell als globaler Fußball-Chef bei Red Bull tätig ist. Der Ex-Trainer von FSV Mainz 05, Borussia Dortmund und FC Liverpool hatte in der vergangenen Woche die Olympischen Winterspiele in Italien besucht und erhofft sich von einer erfolgreichen Bewerbung einen gesellschaftlichen Gewinn.

"Ich würde gern erleben, was so eine kollektive Vorfreude in unserem Land auslösen kann. Es geht um ein positives Ziel in einer Zeit, wo man das Gefühl hat, es macht nicht richtig Spaß, über die Zukunft nachzudenken", fügte Klopp hinzu. Seine Aussagen unterstreichen den Wunsch nach einem gemeinschaftlichen Projekt, das über den Sport hinauswirkt.

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Unterstützung von Ex-Schwimmstars und Politik

Nicht nur Klopp, sondern auch ehemalige Schwimmgrößen wie Franziska van Almsick und Michael Groß befürworten eine deutsche Olympia-Bewerbung. Van Almsick, 47, betonte: "Das würde der Gesellschaft guttun. Die Frage ist, ob man das kann, weil wir ganz viele andere Probleme haben im Moment. Wir haben als Land viel Federn gelassen in den vergangenen Jahren und konnten uns nicht so zeigen, wie wir eigentlich sind."

Schwimm-Olympiasieger Michael Groß, 61, hob den positiven Effekt des Sports in der Digitalisierungsära hervor: "Gerade in der heutigen Zeit der Digitalisierung ist der Sport extrem wichtig für die jüngeren Menschen, um zu merken, dass man etwas leisten kann, ohne am Handy zu sein."

Politische Rückendeckung für die Bewerbung

Der Deutsche Olympische Sportbund erhält volle Unterstützung von der Politik. Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) bekräftigte das Engagement der Bundesregierung: "Unser Land will und braucht diese Spiele. Wir wollen sie nutzen als kräftigen Anstoß für Veränderungen im Sport und darüber hinaus. Für einen positiven Blick nach vorn und mehr Mut und Zutrauen in unsere eigenen Fähigkeiten."

Sie betonte, dass die Bundesregierung "jetzt all in" gehe. Die Entscheidung über eine offizielle Bewerbung soll im Herbst dieses Jahres fallen. Die Kombination aus sportlicher Prominenz und politischem Willen könnte den Weg für Olympische Spiele in Deutschland ebnen.

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