Laureus Awards 2026: Littler und Dembélé unter den Nominierten für die größten Sportpreise
Laureus Awards: Littler und Dembélé nominiert

Laureus Awards 2026: Die größten Sportpreise des Jahres vergeben ihre Nominierungen

Die Spannung steigt im internationalen Sport: Am 20. April 2026 werden im prächtigen Cibeles-Palast in Madrid die Laureus World Sports Awards verliehen, die als die prestigeträchtigsten Sportauszeichnungen weltweit gelten. Die Bekanntgabe der Nominierten für die sieben Hauptkategorien sorgt bereits jetzt für reichlich Diskussionsstoff unter Fans und Experten.

Die sieben Hauptkategorien und ihre Highlights

Insgesamt werden in sieben zentralen Kategorien die herausragendsten sportlichen Leistungen des vergangenen Jahres gewürdigt:

  • Weltsportler und Weltsportlerin des Jahres
  • Mannschaft des Jahres
  • Para-Sportler des Jahres
  • Durchbruch des Jahres
  • Action-Sportler des Jahres
  • Comeback des Jahres

Zusätzlich wird der „Laureus Sport for Good Award“ vergeben, der ein Community-Sportprogramm auszeichnet, das durch seinen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität junger Menschen überzeugt.

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Spannende Duelle in den Top-Kategorien

Im Rennen um den Titel Weltsportler des Jahres trifft der schwedische Stabhochspringer Mondo Duplantis, der in dieser Saison gleich vier neue Weltrekorde aufstellte und damit seine zweite Auszeichnung in Folge anpeilt, auf eine illustre Konkurrenz. Neben den Tennis-Stars Carlos Alcaraz und Jannik Sinner sind auch Champions-League-Sieger und Ballon d‘Or-Gewinner Ousmane Dembélé, MotoGP-Weltmeister Marc Márquez sowie der dreifache Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar nominiert.

Bei den Frauen hofft die spanische Fußballerin Aitana Bonmatí auf ihre zweite Laureus-Statuette, nachdem sie zum dritten Mal in Folge den Ballon d‘Or gewann. Ihre Konkurrentinnen kommen vor allem aus der Leichtathletik: Melissa Jefferson-Wooden, Sydney McLaughlin-Levrone und Faith Kipyegon stellen sich der Herausforderung. Dazu gesellen sich die 30-malige Schwimm-Weltmeisterin Katie Ledecky und Tennis-Ass Aryna Sabalenka.

Luke Littler im Rennen um den Durchbruch des Jahres

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Kategorie „Durchbruch des Jahres“. Hier ist der erst 17-jährige Darts-Superstar Luke Littler nominiert, der als jüngster PDC-Weltmeister aller Zeiten Geschichte schrieb. Er muss sich gegen eine vielseitige Konkurrenz behaupten, darunter CL-Finaldoppelpacker Désiré Doué, Formel-1-Weltmeister Lando Norris und die erst 12 Jahre alte Schwimmerin Yu Zidi.

Deutsche Sportler gehen leer aus

Aus deutscher Sicht fällt die Bilanz ernüchternd aus: Keine deutsche Sportlerin und kein deutscher Sportler schaffte es auf die Liste der Nominierten in den Einzelkategorien. Einzig der deutsch-amerikanische Basketballer Isaiah Hartenstein könnte indirekt im Rampenlicht stehen, falls sein Team, die Oklahoma City Thunder, als NBA-Champion zum Team des Jahres gekürt wird.

Auswahlprozess und Hintergründe

Die Auswahl der jeweils sechs Nominierten pro Kategorie erfolgte durch das Laureus Global Media Panel, das aus 1.300 internationalen Sportjournalisten und Experten besteht. Die Nominierungen für den Weltsportler des Jahres mit Behinderung wurden hingegen von den Mitgliedern des Internationalen Paralympischen Komitees vorgenommen. Diese transparenten und unabhängigen Auswahlverfahren unterstreichen die Glaubwürdigkeit und den hohen Stellenwert der Laureus Awards in der Sportwelt.

Die Verleihung am 20. April in Madrid verspricht somit nicht nur glamouröse Momente, sondern auch spannende Entscheidungen über die größten sportlichen Höchstleistungen des Jahres 2025. Die internationale Sportgemeinschaft blickt gespannt nach Spanien, wo die Sieger ihre begehrten Laureus-Statuetten in Empfang nehmen werden.

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