Olympia 2026: Ester Ledeckás bitterer Albtraum in Italien
Ledeckás Olympia-Albtraum: Keine Medaille in Italien

Olympia 2026 wird für Ester Ledecká zum bitteren Albtraum

Die tschechische Ausnahmesportlerin Ester Ledecká verlässt die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien mit einer großen Enttäuschung im Gepäck. Acht Jahre nach ihrem historischen Doppelgold in Pyeongchang erlebt die 30-Jährige in Mailand und Cortina d'Ampezzo ein Olympia zum Vergessen, das ohne ein einziges Finale und ohne Medaillen endet.

Doppelter Sturz beendet Olympia-Träume

Nach ihrem Sturz im Super-G am Donnerstagmorgen stand für Ledecká endgültig fest, dass ihre Olympiateilnahme 2026 vorzeitig beendet ist. Bereits am vergangenen Sonntag war die Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom im Snowboard überraschend im Viertelfinale gestürzt und ausgeschieden. Damit verpasste sie in beiden ihrer Paradedisziplinen nicht nur Medaillenchancen, sondern sogar die Finalteilnahme.

Terminplanung des IOC als erster Rückschlag

Schon vor Beginn der Spiele musste Ledecká einen herben Rückschlag hinnehmen: Aufgrund der Terminplanung des Internationalen Olympischen Komitees konnte sie nicht wie gewohnt in beiden Sportarten antreten. Die alpine Damen-Abfahrt in Cortina und der Parallel-Riesenslalom im Snowboard im etwa 230 Kilometer entfernten Livigno fanden am selben Tag statt.

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„Ich habe so hart gekämpft, wie ich konnte. Die Entscheidung wurde getroffen, das Programm nicht zu ändern“, zeigte sich Ledecká im Eurosport-Interview enttäuscht. Gegenüber olympics.com gestand sie sogar: „Ich habe ein paar Mal deswegen geweint, aber wir haben getan, was wir konnten.“

Historische Erfolge machen Enttäuschung größer

Die aktuelle Enttäuschung steht in starkem Kontrast zu Ledeckás bisheriger olympischer Karriere. 2018 schrieb sie in Pyeongchang Geschichte, als sie als erste Frau bei denselben Winterspielen in zwei verschiedenen Sportarten Gold gewann – im Parallel-Riesenslalom mit dem Snowboard und im alpinen Super-G als Außenseiterin.

Vier Jahre später in Peking wiederholte sie ihren Goldmedaillengewinn im Parallel-Riesenslalom und belegte im alpinen Skisport respektable Plätze vier und fünf. Noch 2025 hatte sie mit WM-Bronze in der Ski-Abfahrt Ambitionen für Olympia 2026 angemeldet.

Ausblick nach dem Olympia-Debakel

Statt einer Wiederholung ihrer historischen Leistungen von Pyeongchang enden die Spiele von Mailand und Cortina für die tschechische Ausnahmeathletin nun in einem bitteren Albtraum. Die Wintersportwelt, die sie 2018 mit ihrer Doppelgold-Leistung schockierte, muss sich nun fragen, wie es für die 30-jährige Sportlerin nach dieser Enttäuschung weitergeht.

Ledeckás Olympia 2026 wird als eines der größten persönlichen Dramen dieser Winterspiele in Erinnerung bleiben – eine bittere Erfahrung für eine Athletin, die bisher nur Höhenflüge kannte.

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