Olympia-Abschluss in Verona: Wendl und Arlt tragen Fahne bei "Beauty in Action"
Olympia endet mit "Beauty in Action" in Verona

Olympische Winterspiele 2026 enden mit spektakulärer Schlussfeier in Verona

Die Olympischen Winterspiele 2026 sind mit einer beeindruckenden Abschlusszeremonie in der historischen Arena von Verona zu Ende gegangen. Unter dem Motto "Beauty in Action" feierten die Organisatoren die Schönheit Italiens und markierten den symbolischen Übergang zu den nächsten Winterspielen 2030 in den französischen Alpen. Die Zeremonie wurde live im ZDF und auf Eurosport übertragen.

Deutsche Fahnenträger erfüllen sich Lebensziel

Für die deutsche Mannschaft übernahmen die Rekordrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt die besondere Ehre, als Fahnenträger bei der Schlussfeier aufzutreten. Die beiden Athleten, die bei diesen Spielen ihr siebtes Olympiagold gewannen und damit Natalie Geisenberger als erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin ablösten, sprachen von einem "Lebensziel".

"Es war ein Lebensziel von uns, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen", erklärten Wendl und Arlt ergriffen. "Dass wir das nun zum Abschluss unserer olympischen Karrieren erfüllen können, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg hier." Wendl war bereits für die Eröffnungsfeier als Fahnenträger nominiert gewesen.

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Künstlerische Höhepunkte in historischer Kulisse

Nachdem alle 116 Medaillenentscheidungen gefallen waren, weichte der Sport ab 20 Uhr wieder der Kunst und Unterhaltung. Die Organisatoren präsentierten ein hochkarätiges Programm mit international bekannten Künstlern. Zu den auftretenden Stars gehörten Roberto Bolle, einer der renommiertesten klassischen Tänzer der Welt, und der in Verona geborene Sänger Achille Lauro.

Die Zeremonie fand in der Arena di Verona statt, einem römischen Amphitheater aus dem ersten Jahrhundert, das damit älter ist als das Kolosseum in Rom. Die historische Stätte, die als Schauplatz von Shakespeares Tragödie "Romeo und Julia" bekannt ist, wird am 6. März auch die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele ausrichten.

Übergang zu den Winterspielen 2030

Die Abschlussfeier markierte den offiziellen Übergang zu den Olympischen Winterspielen 2030, die weitgehend dem Modell der Spiele von Mailand/Cortina folgen werden. Die Wettkämpfe werden an weit verteilten Orten stattfinden - vom Genfersee bis zum Mittelmeer, zwischen Hochsavoyen und Nizza.

Die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees, Kirsty Coventry, zog eine positive Bilanz der Spiele in Norditalien: "Sie sind ein Erfolg auf dem neuen, nachhaltigen Weg gewesen und haben alle Erwartungen übertroffen."

Persönlicher Abschied der deutschen Rodler

Für Tobias Wendl und Tobias Arlt bedeutete die Schlussfeier nicht nur das Ende der Olympischen Spiele, sondern auch den Abschluss ihrer olympischen Karrieren. Die beiden Rodler hatten in Cortina d'Ampezzo im Doppelsitzer und mit der Teamstaffel Gold gewonnen sowie Bronze im Doppelsitzer errungen.

Rund 20 deutsche Athletinnen und Athleten wurden bei der Zeremonie noch erwartet, während Wendl und Arlt ihre Karriere auf der Heimbahn am Königssee beenden wollen, die sich derzeit im Wiederaufbau befindet. Die Winterspiele 2026 gehen damit als erfolgreiches Sportereignis in die Geschichte ein, das Sport, Kultur und italienische Tradition auf einzigartige Weise vereinte.

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