Royaler Gold-Glücksbringer: Prince Edward sieht historischen Briten-Sieg im Snowboardcross
Prince Edward bei historischem Briten-Sieg im Snowboardcross

Historischer Olympia-Moment: Briten gewinnen erstmals Gold auf Schnee

Es war ein wahrhaft königlicher Moment für den britischen Wintersport! Am Sonntagnachmittag verfolgte Prince Edward, Duke of Edinburgh (61), in Livigno/Bormio einen historischen Triumph für sein Heimatland. Die britischen Snowboarder Charlotte Bankes (30) und Huw Nightingale (24) gewannen völlig überraschend die Goldmedaille im Teamwettbewerb Snowboardcross – und schrieben damit Olympia-Geschichte für Großbritannien.

102 Jahre Warten hat ein Ende

Dieser Sieg markiert eine echte Zäsur in der britischen Wintersportgeschichte. Seit der ersten Teilnahme an Olympischen Winterspielen vor 102 Jahren hatten britische Athleten Goldmedaillen ausschließlich in Eis-Disziplinen gewonnen, etwa im Skeleton. Nun endlich, nach mehr als einem Jahrhundert, gelang der erste Golderfolg auf Schnee – und das ausgerechnet in einer Sportart, die nicht traditionell mit britischem Wintersport assoziiert wird.

Die Überraschung war perfekt, denn im Einzelwettbewerb hatten beide Athleten enttäuscht: Bankes schied bereits im Viertelfinale aus, Nightingale belegte nur Rang 26. Doch als Team funktionierte die Chemie blendend. Die Briten räumten alle Favoriten-Teams aus dem Weg und setzten sich am Ende gegen Italien (Silber) und Frankreich (Bronze) durch.

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Royaler Glücksbringer und olympische Tradition

Prince Edward, der jüngste Bruder von König Charles III. (77), erwies sich einmal mehr als wahrer Glücksbringer für britische Olympioniken. Sein Besuch folgte dem seiner Schwester, Princess Royal Anne (75), die bereits in der Vorwoche bei den Spielen in Italien zugegen war und die Medaillen nach dem Big-Air-Finale der Snowboard-Frauen überreicht hatte.

Die britische Königsfamilie pflegt eine lange olympische Tradition: Anne selbst nahm 1976 in Montreal als Vielseitigkeitsreiterin teil und ist seit 1983 Präsidentin des britischen Olympiaverbands (BOA). Ihre Tochter Zara Anne Elizabeth Tindall (44) gewann 2012 in London Mannschafts-Silber im Vielseitigkeitsreiten.

Deutsche Enttäuschung und britische Begeisterung

Während die Briten jubelten, erlebte das deutsche Team mit Leon Ulbricht (21) und Jana Fischer (26) eine Enttäuschung. Sie verpassten das Finale der besten vier Nationen deutlich und belegten am Ende nur Rang 7.

Für die britischen Sieger war der Triumph umso süßer. „Es ist unglaublich“, strahlte Nightingale nach dem Rennen. „Großbritannien ist im Snowboarden insgesamt großartig. Wir möchten diesen Erfolg fortsetzen und auch kleine Kinder dazu inspirieren, es zu versuchen – vielleicht gewinnen sie ja eines Tages eine Goldmedaille.“

Mit diesem historischen Sieg haben Bankes und Nightingale nicht nur sich selbst, sondern einer ganzen Generation britischer Wintersportler neue Perspektiven eröffnet. Und sie haben bewiesen: Auch auf Schnee können die Briten ganz oben stehen – besonders wenn royale Unterstützung vom Spielfeldrand winkt.

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