Olympia 2026: Rätsel um Emma Aichers Start im Riesenslalom hält an
Rätsel um Aichers Riesenslalom-Start bei Olympia 2026

Olympia 2026: Rätselraten um Emma Aichers Start im Riesenslalom hält weiter an

Die deutsche Skialpin-Athletin Emma Aicher hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina bereits zwei Silbermedaillen errungen, doch die Frage nach ihrem Start im Riesenslalom bleibt weiterhin offen. Die 22-jährige Allrounderin könnte theoretisch noch drei weitere Medaillen gewinnen, doch ihre Teilnahme an der Riesenslalom-Disziplin ist weiterhin ungewiss.

„Wir schauen Tag für Tag“ – Aichers vorsichtige Herangehensweise

Bei einer Pressekonferenz am Mittwochmorgen erklärte Aicher auf Nachfrage von SPORT1: „Wir schauen immer Tag für Tag, wie es mir geht und wie der Plan weitergehen soll. Der Riesenslalom ist noch zu weit weg, dass man das entscheiden kann.“ Diese vorsichtige Herangehensweise zeigt, dass die Athletin ihre Kräfte und Prioritäten sorgfältig einteilt.

Bisher hat Emma Aicher in der Abfahrt und im Teamwettbewerb gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann jeweils Silber gewonnen. Sicher ist hingegen ihre Teilnahme am Super G am Donnerstag sowie am Slalom am kommenden Mittwoch. Der Riesenslalom findet am Sonntag statt und stellt damit die letzte mögliche Gelegenheit für Aicher dar, ihre Medaillensammlung zu erweitern.

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Keine Erschöpfung trotz intensivem Wettkampfprogramm

Interessanterweise berichtet Aicher von keiner besonderen Müdigkeit trotz des anspruchsvollen Wettkampfprogramms: „Ich bin es ja jetzt langsam gewohnt, viele Rennen zu fahren und wenig Pause zu haben. Ich muss auch sagen, ich bin selten müde.“ Diese mentale und physische Stärke könnte ein entscheidender Faktor für ihre weiteren Erfolge in Cortina sein.

Nach ihrer beeindruckenden Laufbestzeit im Teamwettbewerb, bei der sie sogar US-Superstar Mikaela Shiffrin deutlich übertraf, sieht sich Aicher dennoch nicht als klare Goldfavoritin im Slalom: „Das ändert gar nichts. Der Slalom ist noch weit weg, ich habe ja noch ein bisschen was zu tun vorher.“ Trotz dieser bescheidenen Einschätzung ist die Athletin guter Dinge: „Ich mag den Hang, das ist eine coole Strecke, ich freue mich drauf!“

Sicherheitsvorkehrungen für die wertvollen Medaillen

Ein interessantes Detail am Rande: Aicher hat ihre beiden Silbermedaillen vorsichtshalber bei Ralph Eder, dem Pressesprecher des Deutschen Ski-Verbandes, deponiert. „Auch ihre zweite Silbermedaille habe ich am Abend wieder abgegeben, damit sie sicher heimkommt“, erklärte die Athletin. Diese Vorsichtsmaßnahme zeigt, wie wertvoll diese olympischen Auszeichnungen für die Sportlerin sind.

Die Entscheidung über Aichers Start im Riesenslalom wird somit bis kurz vor dem Wettkampf am Sonntag offen bleiben. Während sich die Skifans auf ihre sicheren Starts im Super G und Slalom freuen können, bleibt die Spannung um eine mögliche dritte Medaillenchance weiterhin bestehen.

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