Olympia-Drama: Ski-Ikone Street hatte böse Vorahnung bei Vonns Startnummer 13
Die amerikanische Ski-Legende Picabo Street hat sich nach dem tragischen Sturz von Lindsey Vonn bei den Olympischen Winterspielen 2026 zu Wort gemeldet und verblüffende Details preisgegeben. Street gab gegenüber der Los Angeles Times zu Protokoll, dass sie bereits vor dem Rennen eine äußerst ungute Vorahnung gehabt habe, als sie Vonns Startnummer sah.
„Musste fast kotzen“: Straßen emotionale Reaktion auf Nummer 13
„Als ich die Nummer 13 sah, musste ich fast kotzen“, gestand die 54-jährige Ski-Ikone in dem emotionalen Interview. „Ich habe kaum geschlafen. Ich habe die ganze Nacht geweint und auch am Morgen. Ich konnte es einfach nicht abschütteln.“ Diese intensive Reaktion lässt sich durch Streets eigene traumatische Erfahrungen erklären, die sie mit dieser speziellen Zahl verbindet.
Die ehemalige Skirennläuferin erlitt nämlich beim Weltcupfinale 1998 in Crans-Montana selbst einen schweren Sturz – und zwar an einem Freitag, dem 13. Bei diesem Unfall brach sie sich den linken Oberschenkel und zog sich zusätzlich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Diese Verletzungen markierten das vorzeitige Ende ihrer erfolgreichen Karriere.
Unheimliche Parallelen: Vonns Sturz nach genau 13 Sekunden
Bei ihrem olympischen Abfahrtsrennen ging Lindsey Vonn tatsächlich mit der Startnummer 13 auf die Strecke. Noch unheimlicher: Nach ziemlich genau 13 Sekunden Fahrzeit stürzte die 41-jährige Ski-Queen schwer. Dabei zog sie sich einen komplexen Bruch des linken Unterschenkels zu, der bereits mehrere Operationen erforderlich machte.
Bemerkenswert ist zudem, dass sich Vonn Ende Januar 2026 ebenfalls in Crans-Montana das Kreuzband riss – demselben Ort, an dem Street ihren verhängnisvollen Sturz erlitten hatte. Diese geografische Parallele verstärkt die mystische Verbindung zwischen den beiden Skisportlerinnen zusätzlich.
Handschuhtausch als Zeichen der Verbundenheit
Im olympischen Rennen war Vonn mit ausgemusterten Handschuhen ihrer langjährigen Freundin Picabo Street an den Start gegangen. Street erklärte, dass Vonn die Handschuhe besonders mochte, nachdem sie ein Bild von Street damit gesehen hatte. „Das war einfach meine Art, ihr zu zeigen, dass ich sie liebe und an sie glaube“, so die ehemalige Skirennläuferin.
Nach dem Sturz machte Street sich zunächst Vorwürfe, ob die Handschuhe etwas mit dem Unfall zu tun haben könnten. Ihre Mutter konnte sie jedoch beruhigen: „Sehen wir es positiv. Vielleicht haben die Handschuhe sie vor schlimmeren Verletzungen bewahrt.“
Straße wünscht Vonn optimale Genesung
Picabo Street, die einst gemeinsam mit Vonn für das US-Skiteam fuhr, äußerte sich besorgt über die Genesung ihrer Kollegin. „Ich möchte, dass ihr Bein wieder funktioniert“, betonte die 54-Jährige nachdrücklich. „Ich möchte, dass ihre Nerven wieder funktionieren. Ich möchte, dass sie wieder ihren ganzen Körper bewegen kann und dass sie, falls sie eine Familie gründen möchte, mit ihren Kindern spielen kann.“
Derzeit liegt Lindsey Vonn nach drei notwendigen Operationen noch im Krankenhaus. Die Ski-Community weltweit bangt mit der Sportlerin und hofft auf eine möglichst vollständige Genesung der Ausnahmesportlerin, die mit ihren Erfolgen Skigeschichte geschrieben hat.



