Geheimbesuch zu Olympia: Trump plant Reise nach Italien – Behörden in Alarmbereitschaft
Die italienischen Behörden sind in höchster Alarmbereitschaft. Grund dafür ist ein möglicher Geheimbesuch von US-Präsident Donald Trump (79) zu den Olympischen Spielen in Mailand. Laut einem Bericht der italienischen Zeitung Corriere della Sera plant der amerikanische Präsident, die US-Stars persönlich zu sehen.
Sportfan Trump will Eishockey-Finale verfolgen
Der bekennende Sportfan Trump will demnach unbedingt das Eishockey-Finale besuchen, sofern sich die USA dafür qualifizieren. Sollte das US-Team das große Finale verpassen, würde Trump wohl direkt zur Abschlussfeier nach Verona reisen. Dort will der US-Präsident offenbar Präsenz zeigen und Kontakte knüpfen.
Die Hintergründe für den Besuch sind vielschichtig: 2028 finden die Olympischen Sommerspiele in Los Angeles statt, 2034 die Winterspiele in Salt Lake City. Für Trump ist dies ein willkommener Anlass, dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) einen Besuch abzustatten und die Beziehungen zu pflegen.
Logistischer Albtraum für die Behörden
Die italienischen Sicherheitskräfte stehen vor enormen Herausforderungen. Bereits heute finden mehrere Krisentreffen statt, um die Reise des US-Präsidenten zu organisieren. Ein möglicher Plan sieht vor, die Anreise auf Samstag vorzuverlegen, um das erwartete Chaos zu minimieren. Allerdings scheint diese Option aktuell unwahrscheinlich.
Das größte Problem ist die Logistik zwischen den Veranstaltungsorten. Das Eishockey-Finale findet am Sonntag um 14:10 Uhr in der Halle Milano Santagiulia statt und dauert etwa drei Stunden. Um 20:30 Uhr beginnt dann bereits die Abschlussfeier in Verona – ganze 150 Kilometer von Mailand entfernt. Wahrscheinlich wird Trump mit der Air Force One nach Verona fliegen, was etwa 40 Minuten Flugzeit bedeutet. Für die Behörden bedeutet dies zusätzlichen Stress und enorme Sicherheitsvorkehrungen.
Vizepräsident Vance sorgte bereits für Masseneinsatz
Der Besuch von Vizepräsident JD Vance zur Eröffnungsfeier und zu einigen Wettbewerben hatte bereits für einen massiven Polizeieinsatz gesorgt. Vance war mit rund 300 Personenschützern angereist und benötigte insgesamt satte 14 Flugzeuge. Dieser Aufwand gibt einen Vorgeschmack auf das, was bei einem Trump-Besuch zu erwarten ist.
Die politischen Spannungen könnten sich ebenfalls bemerkbar machen. Mehrere US-Athleten hatten öffentlich ihren Unmut über die Trump-Politik geäußert, darunter Freestyle-Skifahrer Hunter Hess. Der US-Präsident konterte daraufhin und bezeichnete Hess als echten Loser.
Begleitung bleibt überschaubar
Bislang haben sich von der offiziellen US-Delegation zur Schlussfeier nur wenige Personen angekündigt:
- Bildungsministerin Linda McMahon
- Italien-Botschafter Tilman Fertitta
- Trump-Beraterin Meredith O'Rourke
- Zahlreiche Geschäftsleute
Die italienischen Behörden bleiben in höchster Alarmbereitschaft. Die Planungen für den möglichen Trump-Besuch laufen auf Hochtouren, während sich die Athleten auf ihre Wettkämpfe konzentrieren. Ob der US-Präsident tatsächlich nach Italien reisen wird, bleibt abzuwarten – die Vorbereitungen laufen jedoch bereits.



