Trumps Schatten über US-Team bei Olympia
Trumps Schatten über US-Team bei Olympia

Eigentlich wollen Amerikas Athletinnen und Athleten bei den Winterspielen in Mailand und Cortina sportlich glänzen. Doch die Politik von Präsident Donald Trump überschattet das US-Team. Trumps umstrittene Migranten-Politik, das Vorgehen der ICE-Agenten in Minneapolis und seine Beschimpfungen in sozialen Medien sorgen für Debatten.

Der Ski-Freestyler Hunter Hess äußerte gemischte Gefühle, die USA zu vertreten. Er betonte, dass das Tragen der Flagge nicht bedeute, alles zu repräsentieren, was im Land passiere. Trump reagierte auf Truth Social und nannte Hess einen „echten Loser“. Das USOPC meldete eine wachsende Zahl von Hass-Nachrichten an Athleten.

Auch andere Politiker und rechte Aktivisten schüren online mit. Der Youtuber Jake Paul forderte Hess auf, das Land zu verlassen, wenn er es nicht repräsentieren wolle. Medienvertreter fragen US-Teammitglieder immer wieder nach der politischen Lage. Gouverneur Spencer Cox bat, die Sportler nicht mit diesen Themen zu konfrontieren.

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Freestyle-Kollegin Eileen Gu, die für China startet, zeigte sich traurig über die Entwicklung. Sie erhielt nach ihrem Nationenwechsel Hass-Nachrichten und Morddrohungen. Hess stellte später klar, dass er sein Land liebe und Olympia Menschen zusammenbringe. Deutsche Snowboarderin Annika Morgan lobte ihn als Legende.

Die Bilder aus Minneapolis, wo ICE-Agenten Migranten suchen und zwei Amerikaner erschossen, wühlen auf. Langläuferin Jesse Diggins, in Minnesota geboren, fällt es schwer, sich auf Skifahren zu konzentrieren. Sie will ein respektvolles, liebevolles Amerika vertreten. Snowboarderin Chloe Kim betonte das Recht, Meinungen zu äußern.

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