Nach Viererbob-Sturz bei Olympia: Österreichischer Pilot Jakob Mandlbauer aus Klinik entlassen
Viererbob-Sturz bei Olympia: Pilot Mandlbauer aus Klinik

Nach schwerem Sturz bei Olympia: Österreichischer Bob-Pilot aus Krankenhaus entlassen

Drei Tage nach seinem dramatischen Sturz bei den olympischen Rennen mit dem Viererbob ist der österreichische Pilot Jakob Mandlbauer aus dem Krankenhaus in Salzburg entlassen worden. Das gab das Österreichische Olympische Comité bekannt und lieferte damit positive Neuigkeiten zum Gesundheitszustand des 27-Jährigen.

Stationärer Aufenthalt und Rücktransport nach Österreich

Nach dem Unfall im Cortina Sliding Centre wurde Mandlbauer zunächst ins Krankenhaus in Cortina d'Ampezzo gebracht. Am Sonntag erfolgte dann der Weitertransport per Flugambulanz von Treviso nach Salzburg. In der österreichischen Klinik unterzog sich der Athlet einer umfassenden, ganzheitlichen Kontrolle und erhielt weitere medizinische Betreuung.

Interessanterweise wurde Mandlbauer zeitweise im selben Krankenhaus behandelt, in dem auch Ski-Star Lindsey Vonn nach ihrem schweren Sturz bei olympischen Abfahrten mehrfach operiert worden war – dem Ca’-Foncello-Krankenhaus in Treviso.

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Mandlbauers Aussagen und Genesungsplan

„Die Schmerzen sind noch da, aber es wird täglich besser. Ich bin froh, dass ich jetzt zu Hause bin“, erklärte der Bob-Pilot in der offiziellen Mitteilung. Trotz der anhaltenden Beschwerden zeigt er sich zuversichtlich und plant bereits für die kommende Woche den Start mit Physiotherapie.

„Wir sind optimistisch, dass wir mit Physiotherapie wieder alles gut hinbekommen. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist mir aber bewusst“, fügte Mandlbauer realistisch hinzu. Diese Aussage unterstreicht sowohl seine Entschlossenheit als auch sein Verständnis für den notwendigen Genesungsprozess.

Details zum Sturz im zweiten Lauf

Der Unfall ereignete sich im zweiten Lauf, als Mandlbauer nach einem Fahrfehler in Kurve neun stürzte. „Der Fehler ärgert mich jetzt umso mehr, weil es zweimal derselbe war“, reflektierte der Pilot rückblickend. Während seine drei Anschieber den Eiskanal selbstständig verlassen konnten, musste Mandlbauer mit einer Trage geborgen werden – ein Bild, das viele Zuschauer beunruhigte.

Der Athlet hatte unmittelbar nach dem Sturz über Nackenschmerzen geklagt, was die medizinischen Teams zu besonderer Vorsicht veranlasste. Die Entscheidung für den aufwändigen Rücktransport nach Österreich unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Verletzung.

Aussichten und Bedeutung des Vorfalls

Die Entlassung aus dem Krankenhaus markiert einen wichtigen Schritt in Mandlbauers Genesung. Obwohl der Weg zurück zur vollen sportlichen Leistungsfähigkeit noch Zeit in Anspruch nehmen wird, zeigt der frühe Beginn der Physiotherapie den proaktiven Ansatz des Athleten und seines medizinischen Teams.

Der Vorfall erinnert an die Risiken des Bobsports bei hohen Geschwindigkeiten und unterstreicht die Bedeutung umfassender Sicherheitsvorkehrungen bei olympischen Wettkämpfen. Die professionelle Betreuung durch die medizinischen Teams in Italien und Österreich hat in diesem Fall zu einem positiven Verlauf beigetragen.

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