Pogacar begrüßt Evenepoel bei Flandern-Rundfahrt: „Im Angriffsmodus“
Pogacar freut sich auf Evenepoel-Debüt in Flandern

Pogacar begrüßt Evenepoel bei Flandern-Rundfahrt: „Im Angriffsmodus“

Der dominierende Radsport-Weltmeister Tadej Pogacar zeigt sich erfreut über die erste Teilnahme des Doppel-Olympiasiegers Remco Evenepoel an der traditionsreichen Flandern-Rundfahrt. In einer Pressekonferenz vor dem Rennen äußerte der Slowene vom Team UAE Emirates-XRG seine Anerkennung für den belgischen Debütanten, den er als permanenten Angreifer charakterisierte.

Evenepoel als unberechenbare Gefahr

„Aus meiner Sicht ist es gut, einen Fahrer wie Remco dabei zu haben, der immer im Angriffsmodus ist“, erklärte Pogacar, der das zweite Monument der Saison bereits zweimal gewinnen konnte und auch in diesem Jahr als Topfavorit gehandelt wird. Der Weltmeister betonte, dass Evenepoel am Sonntag ein herausragendes Rennen fahren könne, da er sich in ausgezeichneter Form befinde.

Pogacar verwies auf die jüngsten Leistungen des Belgiers: „Er fährt immer auf Sieg, egal was passiert.“ Evenepoel, der für Red Bull-Bora-hansgrohe antritt, hatte sein Debüt bei der „Ronde van Vlaanderen“ erst am Mittwoch offiziell verkündet. Als einer der weltbesten Klassikerfahrer gehört er zwangsläufig zum erweiterten Favoritenkreis des anspruchsvollen Rennens.

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Herausfordernde Streckenbedingungen

Die Flandern-Rundfahrt stellt die Athleten vor enorme Herausforderungen mit ihrer Streckenlänge von rund 278 Kilometern. Besonders charakteristisch sind die sechs Kopfsteinpflastersektoren und 16 anspruchsvolle Anstiege, die das Rennen zu einem der härtesten Klassiker im Radsportkalender machen. Evenepoels Fähigkeiten auf solchen Terrain machen ihn zu einem ernstzunehmenden Kontrahenten.

Pogacar warnte aus eigener Erfahrung vor der Geschwindigkeit des Belgiers: „Man darf ihn niemals mit ein paar Sekunden Vorsprung an die Spitze lassen, denn es ist fast unmöglich, ihn wieder einzuholen, weil er so schnell ist.“ Der Weltmeister, der im Vorjahr triumphiert hatte, betonte die Unberechenbarkeit von Evenepoels Renntaktik.

Strategische Überlegungen des Weltmeisters

Der slowenische Radprofi analysierte die spezifischen Stärken seines Konkurrenten: „Bei Remco weiß man nie, wohin er sich bewegen kann, er kann an den unerwartetsten Stellen angreifen, da muss man vorsichtig sein.“ Diese Unvorhersehbarkeit macht Evenepoel zu einer besonderen Herausforderung für alle Teilnehmer.

Pogacar unterstrich, dass Evenepoel definitiv ein Fahrer sei, auf den man achten müsse – insbesondere wegen seiner Fernangriffe. „Man darf ihn einfach nicht aus den Augen lassen“, mahnte der Weltmeister und verwies auf die Notwendigkeit permanenter Aufmerksamkeit gegenüber dem belgischen Debütanten.

Die Flandern-Rundfahrt verspricht damit ein spannendes Duell zwischen etablierten Größen und aufstrebenden Talenten zu werden, wobei die strategischen Überlegungen der Topfahrer bereits im Vorfeld für Gesprächsstoff sorgen.

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