Vuelta: Deutsche Hoffnungsträgerin Koch fällt weit zurück
Vuelta: Koch fällt weit zurück

Die deutsche Radsport-Hoffnung Franziska Koch hat ihre Chancen auf den Gesamtsieg bei der Spanien-Rundfahrt endgültig verloren. Die Paris-Roubaix-Siegerin aus Mettmann musste auf der sechsten und vorletzten Etappe der Vuelta am finalen Anstieg erwartungsgemäß abreißen lassen und fiel in der Gesamtwertung von Platz zwei auf Rang 35 zurück. Der Rückstand auf die Spitze beträgt nun mehr als acht Minuten.

Schwierige Bergankunft in Les Praeres Nava

Die 106,5 Kilometer lange Etappe endete mit einer Bergankunft in Les Praeres Nava, die für die Nicht-Kletterexpertinnen eine große Herausforderung darstellte. Auch die Belgierin Lotte Kopecky, die wie die 25-jährige Koch keine Spezialistin für Steigungen ist, musste früh abreißen lassen. Kopecky gab die Gesamtführung an die Niederländerin Anna van der Breggen ab, die nach einer Attacke als Solistin triumphierte. Sie gewann vor der Spanierin Paula Blasin (+0:08 Sekunden) und der Französin Marion Bunel (+0:29).

Ricarda Bauernfeind als beste Deutsche

Beste Deutsche wurde Ricarda Bauernfeind, die auf Rang 16 mit 1:32 Minuten Rückstand auf van der Breggen ins Ziel kam und im Gesamtklassement auf den elften Platz vorstieß. Liane Lippert belegte den 30. Platz (+3:31). Koch folgte mit 8:13 Minuten Rückstand auf die Siegerin auf Platz 57. Kopecky, die in der Punktewertung elf Zähler vor Koch liegt, landete auf Rang 76 (+10:15).

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Spannung vor dem Finale

Die viermalige Giro-Siegerin van der Breggen geht mit einem Vorsprung von 18 Sekunden auf Blasin ins Finale am Samstag. Dann kommt es erneut zu einer Bergankunft, wenn die Strecke zum L'Angliru hinaufführt. Dieser Anstieg, der auch von den Männern bereits bei der Vuelta befahren wurde, weist auf seinen 12,1 Kilometern eine maximale Steigung von 23 Prozent auf.

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