Alexander Zverev marschiert in Monte-Carlo weiter
Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev hat beim prestigeträchtigen Sandplatz-Turnier in Monte-Carlo das Viertelfinale erreicht. In seinem zweiten Match der Woche besiegte der 28-Jährige den Belgier Zizou Bergs mit 6:2 und 7:5. Nach 1 Stunde und 51 Minuten Spielzeit stand der klare Sieg für den Weltranglisten-Dritten fest.
Deutliche Verbesserung nach schwachem Auftakt
Im Vergleich zu seinem ersten Match gegen den Chilenen Cristian Garín zeigte sich Zverev deutlich verbessert. Gegen Garín hatte der Hamburger nur mit Mühe in drei Sätzen gewonnen und ein frühes Aus in seiner geliebten Sandplatz-Saison vermieden. Gegen Bergs präsentierte sich Zverev von Beginn an konzentrierter und dominanter.
„Es war definitiv ein besseres Spiel als zum Auftakt“, analysierte Zverev nach dem Match. „Es ist bei weitem noch nicht perfekt, aber wir bewegen uns in die richtige Richtung.“ Der Spieler betonte, dass er sich auf dem Sandplatz besonders wohl fühlt und die Saison auf diesem Belag traditionell zu seinen Stärken zählt.
Kleine Unkonzentriertheit am Ende
Beim Stand von 5:4 im zweiten Satz schlug Zverev bereits zum Matchgewinn auf, gab dann aber überraschend seinen Aufschlag ab. Diese Phase der Unkonzentriertheit dauerte jedoch nur kurz an. Der Deutsche schaffte umgehend ein schnelles Re-Break und nutzte wenig später seinen zweiten Matchball zum verdienten Sieg.
Nun wartet im Viertelfinale eine neue Herausforderung auf Zverev: Der Brasilianer Joao Fonseca, ein aufstrebender Publikumsliebling, wird sein nächster Gegner sein. Fonseca hat sich in den vergangenen Monaten als vielversprechendes Talent etabliert und wird Zverev auf dem Sandplatz sicherlich fordern.
Das Turnier in Monte-Carlo gilt als wichtiger Test für die bevorstehende Sandplatz-Saison, die mit den French Open in Paris ihren Höhepunkt findet. Für Zverev ist der Erfolg in seiner Wahlheimat Monaco ein wichtiges Signal, dass er nach seinem schwachen Saisonauftakt wieder in die Erfolgsspur findet.



