Zverev meistert Schwächephase: Dreisatzsieg in Madrid
Zverev meistert Schwächephase: Dreisatzsieg in Madrid

Die deutsche Titelhoffnung Alexander Zverev hat beim Masters-1000-Turnier in Madrid eine kleine Schwächephase überstanden und souverän die dritte Runde erreicht. Der 28-jährige Weltranglistendritte bezwang den Argentinier Mariano Navone nach 1:43 Stunden mit 6:1, 3:6, 6:3.

Starker Start, dann Wackler

Zverev dominierte die Partie von Beginn an und ließ dem nervösen Navone im ersten Satz kaum eine Chance. Mit druckvollen Grundschlägen und präzisen Aufschlägen sicherte er sich den Durchgang klar mit 6:1. Im zweiten Satz jedoch schlichen sich leichte Fehler und unnötige Aufschlagverluste in Zverevs Spiel ein. Navone nutzte die Schwächephase eiskalt aus und glich mit 6:3 zum Satzausgleich aus.

Im entscheidenden dritten Durchgang fand Zverev zu seiner alten Stärke zurück. Ein schnelles Break zum 2:0 legte den Grundstein für den Erfolg. Der Olympiasieger von 2021 ließ sich die Führung nicht mehr nehmen und verwandelte nach starkem Spiel seinen zweiten Matchball.

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Nächster Gegner: Terence Atmane

In der dritten Runde trifft Zverev, der in der ersten Runde ein Freilos hatte, auf den Franzosen Terence Atmane. Die Chancen auf den Turniersieg sind für den Deutschen nach den Absagen von Carlos Alcaraz und Novak Djokovic gestiegen. Titelverteidiger Alcaraz fällt aufgrund einer Handgelenksverletzung auch bei den French Open aus.

Hanfmann und Struff ausgeschieden

Weniger erfolgreich verlief das Turnier für die anderen deutschen Herren. Yannick Hanfmann aus Karlsruhe, Nummer 60 der Weltrangliste, verlor in der zweiten Runde gegen den Argentinier Francisco Cerundolo mit 1:6, 5:7. Auch Jan-Lennard Struff musste sich frühzeitig verabschieden: Er unterlag dem US-Amerikaner Alex Michelsen in der zweiten Runde.

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