Berlin Volleys scheiden im CEV Cup aus - Meisterschaft als letzte Rettung
Die Berlin Volleys sind aus dem Europapokal ausgeschieden. Im CEV Cup verlor der deutsche Rekordmeister auch das Viertelfinal-Rückspiel beim italienischen Spitzenclub Gas Sales Bluenergy Piacenza mit 0:3 (21:25, 27:29, 18:25) und verpasste damit klar die Runde der letzten vier Mannschaften.
Chancenlose Auftritte in beiden Spielen
Schon das erste Spiel hatten die Berliner in der heimischen Halle deutlich mit 0:3 verloren und waren dabei teilweise chancenlos. Für ein Weiterkommen im Wettbewerb hätten sie im Rückspiel in Piacenza mindestens mit 3:1 gewinnen müssen, um einen entscheidenden Tie-Break zu erzwingen. Diese Aufgabe erwies sich jedoch als unmöglich, da die Italiener ihre starke Form aus dem Hinspiel fortsetzten und die Volleys in allen drei Sätzen dominierten.
Enttäuschende Saison mit wenigen Höhepunkten
Nach dem vorzeitigen Ausscheiden im nationalen Pokal und dem Verpassen der K.-o.-Runde in der Champions League, der sogenannten Königsklasse, wollen die Berlin Volleys ihre enttäuschende Saison nun in der heimischen Meisterschaft noch zu einem versöhnlichen Ende bringen. Auch in der Bundesliga leisteten sich die Berliner in dieser Spielzeit ungewohnte Schwächen und Inkonsistenzen, die zu ihrer aktuellen schwierigen Lage beigetragen haben.
Konkurrenz zieht davon
Während die Berliner im Europapokal scheiterten, schaffte es der deutsche Konkurrent Lüneburg ins Halbfinale des CEV Cups. Lüneburg könnte sogar als erster Verein in die Playoffs Ende März einziehen, was den Druck auf die Volleys zusätzlich erhöht. Die Meisterschaft bleibt damit das einzige große verbliebene Ziel, um die Saison noch zu retten.
Nächste Herausforderung steht bereits an
Am kommenden Samstag empfängt der Hauptstadtclub die Netzhoppers Königs Wusterhausen zum spannenden Derby in der Max-Schmeling-Halle. Die Partie beginnt um 17:30 Uhr und wird live auf Dyn übertragen. Dieses Spiel bietet den Volleys die erste Gelegenheit, nach dem europäischen Rückschlag wieder in die Erfolgsspur zu finden und ihre Ambitionen in der Liga zu untermauern.
Trainer Alexandre Leal und sein Team stehen nun vor der großen Herausforderung, die Mannschaft mental zu stärken und alle Kräfte auf die Meisterschaft zu konzentrieren. Nur ein starkes Abschneiden in den verbleibenden Ligaspielen und den Playoffs kann die enttäuschende Europapokal-Saison noch vergessen machen.



