CEV-Cup: VfB Friedrichshafen startet mit Niederlage ins Viertelfinale
Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen haben einen enttäuschenden Start in das Viertelfinale des CEV Cups hingelegt. Im Hinspiel unterlagen sie dem französischen Erstligisten Alterna SPVB Poitiers mit 1:3 und stehen nun vor einer schwierigen Aufgabe im Rückspiel.
Selbstkritische Reaktion nach der Niederlage
Trainer Adam Swaczyna zeigte sich nach der Partie selbstkritisch. "Wir hätten sicher besser spielen können", sagte der Coach. "Wenn du so viele einfache Fehler machst, ist es gegen eine Mannschaft wie Poitiers schwierig." Swaczyna räumte ein, dass die französische Mannschaft mehr Erfahrung auf dem Feld hatte und dies deutlich spürbar war.
Der Trainer betonte: "Wir hätten auf einem höheren Level spielen müssen, um eine Chance auf den Sieg zu haben." Bis zum Rückspiel in der kommenden Woche will das Team an diesen Defiziten arbeiten. Bereits in der vergangenen Saison war für Friedrichshafen im CEV Cup früh Schluss gewesen, damals scheiterte man bereits in der zweiten Runde.
Schwierige Ausgangsposition für das Rückspiel
Die Niederlage am Mittwochabend bringt die Häfler in eine ungünstige Position für das entscheidende Rückspiel. Swaczyna hatte vor der Saison das Ziel ausgegeben, "in diesem Jahr eine größere Rolle auf der europäischen Bühne zu spielen". Dieses Vorhaben ist nun gefährdet.
Zunächst richtet sich der Fokus jedoch wieder auf die heimische Bundesliga. Die Friedrichshafener belegen dort aktuell Rang vier. Am Sonntag steht das Auswärtsspiel bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe an. Dieses Duell beginnt um 17:00 Uhr und wird bei Dyn übertragen.
Herausforderung für die kommende Woche
Nächste Woche stehen die Volleyballer des VfB im Rückspiel unter erheblichem Druck. Sie müssen das 1:3 aus dem Hinspiel aufholen, um weiter im Wettbewerb zu bleiben. Die Mannschaft aus Poitiers hat sich als starker Gegner erwiesen und wird im eigenen Heimvorteil noch schwerer zu bezwingen sein.
Die kommenden Tage werden für Friedrichshafen entscheidend sein, um die Fehler aus dem Hinspiel zu analysieren und die taktische Vorbereitung für das Rückspiel zu optimieren. Der europäische Traum der Volleyballer aus Friedrichshafen hängt nun an einem seidenen Faden.



