Volleyball Lüneburg verpasst CEV-Pokalsieg nach zweiter Finalniederlage gegen Piacenza
Lüneburg verpasst CEV-Pokalsieg nach zweiter Finalniederlage

Volleyball Lüneburg verpasst CEV-Pokalsieg nach zweiter Finalniederlage

Zwei Finalspiele, zwei klare Niederlagen: Die Volleyballer der SVG Lüneburg haben auch das zweite Finale im CEV-Pokal gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza verloren. Nach dem 0:3 im Hinspiel vor einer Woche in der eigenen Halle gab es für die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner auch in Italien eine deutliche 0:3-Niederlage mit den Sätzen 20:25, 17:25 und 21:25. Damit verpasste der Pokalsieger aus Niedersachsen erneut die historische Chance auf den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte.

Die Entscheidung fiel früh im Spiel

Die Weichen für die Niederlage wurden schon nach den ersten beiden Sätzen gestellt. Nur durch einen 3:0- oder 3:1-Erfolg hätten sich die „Lüne-Hünen“ noch in den entscheidenden Golden Set retten können. Im ersten Durchgang zeigte Lüneburg über weite Strecken eine respektable Leistung und war zeitweise auf Augenhöhe mit dem italienischen Topteam. Doch im zweiten Satz drehte Piacenza deutlich auf und zog schnell mit 10:4 davon. Der kubanische Spieler Jose Miguel Gutierrez nutzte nach insgesamt 50 Minuten Spielzeit die zweite Matchball-Gelegenheit der Gastgeber zum sicheren Gewinn der europäischen Trophäe.

Trainer Hübner reagierte mit Personalwechseln

Nach der frühzeitig feststehenden Entscheidung gratulierte Trainer Stefan Hübner umgehend seinem Trainerkollegen Dante Boninfante zum verdienten Sieg. In der Folge nutzte Hübner die Gelegenheit, um einigen Reservisten wertvolle Einsatzzeit zu geben. So kamen der zweite Libero Joris Backhaus und der zweite Zuspieler Neo Laumann zum Einsatz. Dennoch ging auch der dritte Satz schlussendlich ungefährdet an die überlegenen Italiener. „Wir sind stolz auf diese Reise und das Erreichte in dieser Saison“, betonte Hübner dennoch nach dem enttäuschenden Spiel.

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Bereits zweite Finalniederlage in drei Jahren

Bereits vor zwei Jahren hatten die Niedersachsen das CEV-Pokal-Finale erreicht und mussten sich damals nach zwei 0:3-Niederlagen gegen den polnischen Topclub Resovia Rzeszow ebenfalls mit dem zweiten Platz begnügen. Diese Erfahrung macht die aktuelle Niederlage besonders bitter, da sich die Hoffnung auf den lang ersehnten internationalen Titel erneut nicht erfüllte.

Der Fokus liegt nun auf der deutschen Meisterschaft

Jetzt richtet sich der Blick der „Lüne-Hünen“ vollständig auf die anstehende deutsche Meisterschaft. Die nächste Aufgabe für das Hübner-Team ist bereits am kommenden Mittwoch um 20:00 Uhr das erste Spiel im Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft. Das Duell wird als „Best of Five“-Serie ausgetragen. Der Gegner steht bislang noch nicht fest: Zwischen Titelverteidiger BR Volleys aus Berlin und dem VfB Friedrichshafen steht es nach zwei Begegnungen im Halbfinale unentschieden mit 1:1. Das entscheidende dritte Duell findet am Sonntag in Berlin statt und wird den Finalgegner Lüneburgs bestimmen.

Damit wartet bereits die nächste große Chance für die SVG Lüneburg, in dieser erfolgreichen Saison doch noch einen Titel zu gewinnen. Die Enttäuschung über die verpasste europäische Trophäe soll in Motivation für den nationalen Titelkampf umgewandelt werden.

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