PSV Neustrelitz plant Zukunft: Trainer Bartolone vor Verbleib, Kaderumbau geplant
PSV Neustrelitz: Trainer Bartolone bleibt, Kaderumbau geplant

PSV Neustrelitz stellt Weichen für die Zukunft in der 2. Volleyball-Bundesliga

Obwohl in der laufenden Saison 2025/26 noch zwei Partien für den Neustrelitzer Zweitligisten anstehen, richtet der Verein seinen Blick bereits intensiv auf die kommende Spielzeit. Der PSV Neustrelitz hat seinen Platz in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord für die Saison 2026/27 gesichert und bereitet sich nun auf strukturelle und sportliche Veränderungen vor.

Klassenerhalt gesichert und Planungen für neue Serie angelaufen

Durch einen 3:1-Erfolg gegen die Münster Volleys in der Vorwoche hat der PSV Neustrelitz den Klassenerhalt im deutschen Unterhaus klar gemacht. Damit steht der Verein vor seiner siebten Saison in Folge in der 2. Bundesliga. „Wir haben uns bereits Anfang Januar Gedanken über die neue Serie gemacht, da wir vom Ligaverbleib überzeugt waren, und im Hintergrund schon einige Prozesse angeschoben“, erklärte PSV-Teammanager Marc Lessing. Diese frühe Planung ermöglicht es dem Verein, strategische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Trainer Fabio Bartolone vor Vertragsverlängerung

Ein zentraler Punkt der Planungen betrifft die Position an der Seitenlinie. Dem Vernehmen nach steht PSV-Coach Fabio Bartolone vor einer Vertragsverlängerung. Der Italiener, der seit der Saison 2025/26 in Neustrelitz im Amt ist, hat dem Verein signalisiert, dass er bleiben möchte. „Fabio hat uns signalisiert, dass er bleiben möchte, und wir wollen auch Konstanz auf dieser Position haben“, so Lessing. Bartolone engagiert sich neben seiner Arbeit mit dem Zweitligisten auch in der Nachwuchsakademie des Vereins, was seine Bedeutung für den PSV unterstreicht. Obwohl die Verlängerung noch nicht offiziell bestätigt ist, zeigen die Verantwortlichen klare Absichten, die Zusammenarbeit fortzusetzen.

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Kaderumbau und organisatorische Verbesserungen geplant

Während die Trainerposition stabil bleiben soll, erwartet der PSV Neustrelitz Veränderungen im Kader. Teammanager Marc Lessing äußerte sich „nicht zufrieden“ mit dem Verlauf der Saison 2025/26, was zu Anpassungen führen wird. In der anstehenden Sommerpause sind sowohl Ab- als auch Zugänge geplant. „Wir planen, ein homogenes Team zusammenzustellen“, erklärte Lessing. Ziel ist es, eine ausgewogenere und leistungsfähigere Mannschaft für die nächste Saison aufzubauen.

Neben den sportlichen Aufgaben will der PSV auch im organisatorischen Bereich Verbesserungen vornehmen. Lessing sprach davon, an „einigen Stellschrauben zu drehen“, wobei Themen wie Sponsoring, Trainingshallen und Auswärtsfahrten im Fokus stehen. „Wir wollen es effektiver gestalten“, betonte der Teammanager. Diese Maßnahmen sollen die Infrastruktur des Vereins stärken und langfristig den Erfolg in der Liga unterstützen.

Aktuelle Saison mit befreiten letzten Spielen

Bis zum Saisonende stehen für den PSV Neustrelitz, derzeit Tabellenachter, noch zwei Partien auf dem Programm. Das letzte Auswärtsspiel führt die Mannschaft am Samstag gegen Spitzenreiter TuS Mondorf in der PUNCTUM-Arena Troisdorf. Nach einer 1:3-Niederlage im Hinspiel können die Neustrelitzer diese Begegnung entspannt angehen. „Wir können die beiden Spiele befreit angehen“, so Lessing. Diese Einstellung ermöglicht es dem Team, ohne Druck zu agieren und möglicherweise Überraschungen zu liefern.

Insgesamt zeigt der PSV Neustrelitz mit diesen Planungen, dass der Verein trotz des gesicherten Klassenerhalts nicht ruht, sondern aktiv an seiner Weiterentwicklung arbeitet. Die Kombination aus Trainerstabilität, Kaderumbau und organisatorischen Optimierungen soll die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft in der 2. Volleyball-Bundesliga legen.

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