SSC Palmberg Schwerin startet mit Heimvorteil in die Volleyball-Play-offs gegen Aachen
Schwerins Volleyballerinnen starten mit Heimvorteil in Play-offs

SSC Palmberg Schwerin startet mit Heimvorteil in die entscheidende Play-off-Phase

Für die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin beginnt am Samstag die heiße Phase der Saison: Um 18 Uhr empfängt der Deutsche Meister in der Palmberg-Arena die Ladies in Black Aachen zum ersten Viertelfinalspiel der Bundesliga-Play-offs. Nach einer starken Rückrunde wollen die Schwerinerinnen den Heimvorteil nutzen und einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschaftsfinale machen.

Klare Zielsetzung trotz Respekt vor dem Gegner

Trainer Felix Koslowski lässt keinen Zweifel an den Ambitionen seines Teams: „Wir wollen über das Viertelfinale hinauskommen“, betont er vor dem Start der Play-off-Phase. Für die Schwerinerinnen geht es dabei um mehr als nur den Titel – sie möchten in der kommenden Saison wieder in der Champions League antreten, wofür der Einzug ins Finale der deutschen Meisterschaft erforderlich ist.

Dennoch hegen die Schwerinerinnen großen Respekt vor dem Gegner aus Nordrhein-Westfalen. „Aachen hat bisher sehr konstant gespielt, es wird eine Herausforderung für uns“, sagt Zuspielerin Hannah Kohn. Obwohl der SSC in der Hauptrunde zweimal klar gegen Aachen gewann, warnt Kohn vor Leichtfertigkeit: „Klar haben wir die beiden Siege im Hinterkopf, aber sie stärken eher unser Selbstvertrauen. Wir wissen, dass es ein wichtiges Spiel ist.“

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Aachener Stärken und ein emotionales Wiedersehen

Trainer Koslowski hebt besonders die Konstanz der Aachenerinnen in dieser Spielzeit hervor: „Und sie haben mit Celine Jebens eine herausragende Diagonalspielerin. Die Spiele, die Aachen gewinnen musste, haben sie gewonnen.“ Dennoch konzentriert sich der Cheftrainer vor allem auf die Stärken seiner eigenen Mannschaft, die in der Rückrunde überzeugende Leistungen zeigte.

Ein besonderes Wiedersehen gibt es am Samstag mit Lea Ambrosius, die ihre Volleyball-Lehrjahre in Schwerin absolvierte und seit dieser Saison für Aachen spielt. Die 25-Jährige hat eine bewegende Geschichte hinter sich: Nach Jahren mit einer schweren, lebensbedrohlichen Essstörung und einem mehrmonatigen Klinikaufenthalt schaffte sie das beeindruckende Comeback zurück in die Bundesliga.

„Ihre Geschichte hat uns alle sehr bewegt. Es ist schön zu sehen, dass sie den Weg zurückgefunden hat. Ich freue mich auch persönlich sehr für Lea“, sagt Koslowski über die ehemalige Nationalspielerin, die mit 15 Jahren von Bernburg an die Sportschule nach Schwerin kam und sich dort zur Bundesliga-Volleyballerin entwickelte.

Selbstvertrauen aus der Hauptrunde

Die beiden Siege in der Hauptrunde gegen Aachen haben das Selbstvertrauen der Schwerinerinnen gestärkt, ohne dass sie den Gegner unterschätzen. Hannah Kohn betont: „Wir wissen, dass wir konzentriert und mit vollem Einsatz spielen müssen.“ Die 22-jährige Zuspielerin und ihre Teamkolleginnen sind bereit, die starke Leistung der Rückrunde in den Play-offs fortzusetzen.

Mit der Unterstützung des Heimfans in der ausverkauften Palmberg-Arena wollen die Schwerinerinnen den ersten Schritt Richtung Meisterschaftsfinale machen. Für Trainer Koslowski und sein Team ist klar: Aachen soll nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum großen Ziel sein.

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