Volleys vor Playoffs: Angeschlagen, aber mit Meister-Stolz in die entscheidende Phase
Volleys vor Playoffs: Angeschlagen, aber mit Meister-Stolz

Volleys vor Playoffs: Angeschlagen, aber mit Meister-Stolz in die entscheidende Phase

Die Berlin Volleys gehen nach einer turbulenten und durchwachsenen Hauptrunde angeschlagen, jedoch mit dem unerschütterlichen Stolz eines Serien-Champions in die Playoffs der Bundesliga. Kapitän Ruben Schott betonte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur die mentale Stärke des Teams: „Wir müssen einfach selbstbewusst auftreten. Wir sind immer noch der amtierende Deutsche Meister und genauso müssen wir halt auch spielen.“ Am Samstag um 18:00 Uhr treffen die Volleys im ersten Viertelfinale auf den Lokalrivalen Netzhoppers Königs Wusterhausen, wobei das Team, das zuerst zwei Spiele gewinnt, weiterkommt. Für die Berliner soll dies nur der erste Schritt auf dem Weg zum zehnten Meistertitel in Folge sein.

Favoritenrolle wird abgeschoben, aber der Kampfgeist bleibt

Erstmals seit dem Jahr 2021 starten die Volleys nicht als Tabellenerster in die Playoffs, was ein deutliches Indiz für die ungewohnt holprige Saison der Berliner darstellt. Der große Konkurrent SVG Lüneburg hat sich inzwischen zu einer ernstzunehmenden Kraft entwickelt. Ruben Schott räumte ein: „Ich sehe sie da schon so ein bisschen in der Favoritenrolle“, fügte jedoch mit typischem Stolz hinzu: „Jedenfalls auf dem Papier.“ Der Rekordmeister wird seinen Platz auf dem Thron nicht kampflos abgeben, trotz zahlreicher Rückschläge in dieser Saison.

Die Berliner mussten in dieser Spielzeit mehrere Enttäuschungen verkraften:

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  • Das Ausscheiden im Pokal und in der Königsklasse schmerzte tief.
  • Der Trainerwechsel im Januar von Joel Banks zu Alexandre Leal brachte bislang keine signifikante Trendwende.
  • Inkonstanz und Mühe zogen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Spielzeit.

Verletzungspech und starke Konkurrenz als Herausforderungen

Das große Verletzungspech stellt eine zusätzliche Hürde für die Volleys dar. Während es bei Außenangreifer Moritz Reichert Hoffnung gibt, dass er bald wieder helfen kann, bleibt unklar, ob Mittelblocker Nehemiah Mote in den Playoffs noch eine größere Rolle spielen wird. Geschäftsführer Kaweh Niroomand, der in dieser Saison oft unzufrieden mit seinem Team war, äußerte sich realistisch: „Also durchmarschieren und diese Dominanz, die wir letzte Saison hatten, das erwarte ich nicht. Das zum einen liegt an uns, aber auch vor allen Dingen an den anderen.“

Niroomand sieht neben Lüneburg auch die Teams aus Düren und Friedrichshafen als starke Konkurrenten und betonte: „Und das ist ja auch etwas, was die gesamte Bundesliga immer wollte. Spannende Spiele, spannende Ausgangslage.“ Trotz aller Widrigkeiten versuchen die Berliner, ein kleines Momentum aufzubauen, ähnlich wie in der letzten Saison, als sie nach einer Schwächephase im Frühjahr am Ende keinen Playoff-Spiel verloren und nur drei Sätze abgaben.

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