Biathlon-Sprint bei Olympia: Horn als bester Deutscher auf Platz zehn
Biathlon-Sprint: Horn bester Deutscher auf Platz zehn

Deutsche Biathleten verpassen im Olympia-Sprint erneut Medaillen

Bei den Olympischen Winterspielen in Antholz blieben die deutschen Biathleten auch im zweiten Einzelrennen ohne Edelmetall. Im Sprint der Männer landete der Thüringer Philipp Horn als bester Deutscher auf dem zehnten Platz. Mit einem Rückstand von 1:09,2 Minuten hatte er zwar eine solide Leistung gezeigt, doch die Medaillenränge blieben unerreichbar.

Fillon Maillet siegt souverän, Laegreid sorgt für Schlagzeilen

Den überzeugenden Olympiasieg holte sich der Franzose Quentin Fillon Maillet, der fehlerfrei blieb und seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis stellte. Silber ging an den Norweger Vetle Sjastad Christiansen, während sein Landsmann Sturla Holm Laegreid Bronze gewann. Der 28-jährige Laegreid hatte bereits nach seinem ersten Medaillengewinn mit einem kontroversen Interview Aufsehen erregt, in dem er einen Seitensprung gestand.

Für Philipp Horn war die Enttäuschung groß, denn ohne eine späte Strafrunde hätte er durchaus weiter vorne landen können. Dennoch zeigte seine Leistung, dass er im internationalen Feld mithalten kann.

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Nawrath am Geburtstag enttäuscht, Strelow und Zobel ohne Chance

An seinem 33. Geburtstag erlebte Philipp Nawrath einen Rückschlag. Nach einem starken fünften Platz im Einzel am Dienstag leistete er sich im Sprint drei Strafrunden und musste sich mit einem Platz außerhalb der Top 20 begnügen. Mit einem Rückstand von 1:52,9 Minuten hat der Bayer auch in der anstehenden Verfolgung am Sonntag kaum realistische Medaillenchancen.

Auch Justus Strelow und David Zobel konnten trotz guter Schießleistungen nicht in die vorderen Ränge vordringen. Strelow machte einen Fehler, während Zobel fehlerfrei blieb, doch beide reichten nicht für eine Platzierung unter den Besten.

Historischer Rückblick und Ausblick auf die Frauen

Die letzte deutsche Olympiamedaille im Sprint der Männer stammt von Arnd Peiffer, der 2018 in Pyeongchang Gold holte. Vor vier Jahren in Peking war Benedikt Doll als achter bester Deutscher beim Sieg des Norwegers Johannes Thingnes Bö.

Am Freitag treten die deutschen Frauen im Sprint an, um die nächsten Medaillen zu erkämpfen. Franziska Preuß, die Gesamtweltcupsiegerin, gehört zu den Favoritinnen und führt das deutsche Quartett an. Mit dabei sind auch die Einzel-Vierte Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Olympia-Debütantin Julia Tannheimer. Die Hoffnungen liegen auf ihren Schultern, die deutsche Medaillenbilanz zu verbessern.

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