Deutsche Curler erleben erneute Enttäuschung bei Weltmeisterschaft
Die deutschen Curler haben bei der Weltmeisterschaft in den USA eine weitere herbe Enttäuschung hinnehmen müssen. Eineinhalb Monate nach dem siebten Platz bei den Olympischen Winterspielen in Italien verpasste das Team um Kapitän Marc Muskatewitz auch bei der WM in Ogden eine Medaille. Schon vor ihren letzten beiden Spielen in der Gruppenphase gegen China und Kanada hatten die deutschen Männer keine Chance mehr auf das Erreichen der K.-o.-Runde der besten sechs Mannschaften.
Guter Start, dann der dramatische Einbruch
Dabei erwischte das deutsche Team einen vielversprechenden Start in die Weltmeisterschaft. Im Modus jeder gegen jeden lagen Muskatewitz und seine Mannschaft nach vier Siegen aus den ersten sechs Spielen deutlich auf Kurs für das Weiterkommen. Zuletzt aber kassierte der Überraschungseuropameister von 2024 vier Niederlagen in Folge, was das vorzeitige Aus bedeutete.
Für die Deutschen ist damit bestenfalls noch der siebte Platz bei der WM erreichbar. Im vergangenen Jahr in Kanada wurde die Auswahl des Deutschen Curling Verbands Achter, was die aktuelle Leistung in eine historische Perspektive rückt. Die Enttäuschung ist besonders groß, da nach dem Olympia-Aus in Italien auf eine Verbesserung bei der WM gehofft worden war.
Das deutsche Curling-Team muss nun eine schwierige Phase verarbeiten und sich auf die kommenden Wettbewerbe vorbereiten. Die Leistungsschwankungen zwischen starken Anfängen und nachlassender Konstanz in der Turnierphase werden sicherlich analysiert werden müssen.



