Deutsche Skispringerinnen verpassen Podest bei Weltcup in Hinzenbach
Die deutschen Skispringerinnen haben auch beim ersten Weltcup-Springen nach den Olympischen Winterspielen das Podest deutlich verfehlt. Beim Wettbewerb auf der Normalschanze im österreichischen Hinzenbach konnte sich keine der deutschen Athletinnen unter den besten drei platzieren.
Selina Freitag als beste Deutsche auf Rang sechs
Selina Freitag erreichte als beste deutsche Springerin den sechsten Platz. Die 24-Jährige, die bei den Olympischen Spielen von der Normalschanze Siebte geworden war, zeigte zwei Sprünge auf jeweils 84,5 Meter. Allerdings reichte diese Leistung nicht aus, um an die Podestplätze heranzukommen.
Hinter Freitag platzierten sich Agnes Reisch auf Rang zehn und Anna Hollandt auf Platz elf. Beide Athletinnen konnten sich nach guten Versuchen im zweiten Durchgang noch leicht verbessern und zeigten damit zumindest eine positive Entwicklung im Wettkampfverlauf.
Nika Prevc siegt nach Olympia-Enttäuschung
Die Siegerin des Wettbewerbs wurde Nika Prevc aus Slowenien. Die slowenische Springerin hatte bei den Winterspielen in Predazzo in den Einzelwettbewerben noch knapp an der erhofften Goldmedaille vorbeigesprungen und konnte sich nun mit dem Weltcup-Sieg in Hinzenbach rehabilitieren.
Katharina Schmid bei einem ihrer letzten Wettkämpfe
Katharina Schmid, die deutsche Fahnenträgerin bei der Olympia-Eröffnungsfeier, landete bei einem der letzten Wettkämpfe ihrer Karriere auf Platz 18. Die Silbermedaillengewinnerin von Pyeongchang 2018 und vier Jahre später in Peking beendet am Saisonende ihre erfolgreiche Skisprung-Laufbahn.
Die deutschen Skispringerinnen müssen nach dieser erneuten Podestverfehlung ihre Leistungsfähigkeit kritisch hinterfragen. Nach der Olympia-Enttäuschung war der Weltcup in Hinzenbach eine erste Gelegenheit, um wieder Anschluss an die Weltspitze zu finden – ein Ziel, das jedoch vorerst verfehlt wurde.



