Hase und Wolodin krönen Karriere mit WM-Gold nach olympischer Bronze-Enttäuschung
Eiskunstlauf-Duo Hase/Wolodin gewinnt WM-Gold in Prag

Deutsches Eiskunstlauf-Duo triumphiert bei Weltmeisterschaften in Prag

Fünf Wochen nach der Enttäuschung bei den Olympischen Winterspielen, wo es nur für Bronze reichte, hat das deutsche Eiskunstlaufpaar Minerva Hase und Nikita Wolodin bei den Weltmeisterschaften in Prag den ganz großen Triumph gefeiert. Mit einer überzeugenden Leistung und 228,33 Punkten sicherten sich die beiden den Weltmeistertitel im Paarlauf und holten damit den ersten WM-Goldmedaillen für Deutschland seit 2018.

Vom Olympia-Bronze zum WM-Gold: Eine beeindruckende Karriere

Das in Berlin trainierende Duo verteidigte in der tschechischen Hauptstadt knapp den Vorsprung aus dem Kurzprogramm und setzte sich gegen starke Konkurrenz durch. Die Europameister und Olympia-Zweiten Anastasia Metelkina und Luka Berulawa aus Georgien erreichten mit 218,41 Punkten den zweiten Platz, während die Kanadier Lia Pereira und Trennt Michaud mit 216,09 Punkten Bronze gewannen.

Für Hase und Wolodin markiert dieser WM-Titel neben der olympischen Bronzemedaille den Höhepunkt ihrer bisherigen gemeinsamen Karriere. Seit dreieinhalb Jahren bilden die beiden ein Paar und haben bei Weltmeisterschaften eine bemerkenswerte Erfolgsserie hingelegt: Nach Bronze 2024 und Silber im vergangenen Jahr krönten sie nun ihre Leistungen mit dem Gold-Coup in Prag.

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Zweites deutsches Duo verbessert sich deutlich

Auch das zweite deutsche Eiskunstlaufpaar Annika Hocke und Robert Kunkel zeigte eine starke Leistung und verbesserte sich vom zehnten auf den siebten Rang. Mit insgesamt 194,11 Punkten demonstrierten sie das hohe Niveau des deutschen Eiskunstlaufs.

Die Abwesenheit einiger Top-Konkurrenten, darunter der japanischen Olympiasieger Riku Miura und Ryuichi Kihara, die nach einer langen und anstrengenden Saison pausierten, änderte nichts an der Leistung des deutschen Duos. Hase und Wolodin präsentierten sich in bester Form und meisterten den Druck der Titelkämpfe mit Bravour.

Ungewisse Zukunft nach Saisonhöhepunkt

Für das erfolgreiche Duo bleibt die Zukunft nach diesem Saisonhöhepunkt jedoch ungewiss. Wie Minerva Hase vor den Weltmeisterschaften in Prag erklärte, werden sich die beiden nach dem Turnier zusammensetzen und über ihre weiteren Pläne beraten. Der WM-Titel könnte damit nicht nur der größte, sondern auch der letzte gemeinsame Erfolg ihrer Karriere sein.

Der Sieg in Prag erinnert an den letzten deutschen WM-Triumph im Paarlauf vor acht Jahren, als Aljona Savchenko und Bruno Massot 2018 in Mailand Gold gewannen. Mit ihrer Leistung setzen Hase und Wolodin diese Tradition fort und schreiben ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte des deutschen Eiskunstlaufs.

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