Weltcup-Finale: Aichers Aufholjagd im Super-G von Kvitfjell bleibt ohne Podestplatz
Die deutsche Skirennfahrerin Emma Aicher hat im Kampf um den Gesamtweltcup im Ski Alpin eine weitere entscheidende Gelegenheit verpasst. Beim Super-G im norwegischen Kvitfjell landete die 22-Jährige als Mitfavoritin nur auf dem vierten Platz. Damit konnte sie in der Gesamtwertung lediglich 50 Punkte auf die führende Mikaela Shiffrin aus den USA aufholen, an ihr vorbeizuziehen gelang nicht.
Knappes Rennen mit minimalen Zeitabständen
Der Sieg ging an die Italienerin Sofia Goggia, die vor der Schweizerin Corinne Suter und der Deutschen Kira Weidle-Winkelmann triumphierte. Für Emma Aicher fehlte nur eine Hundertstelsekunde auf ihre Teamkollegin Weidle-Winkelmann und damit auf das begehrte Podest. Dieser minimale Zeitunterschied kostete die deutsche Athletin wertvolle zehn Punkte in der Gesamtwertung, die im harten Kampf um den Weltcup-Titel entscheidend sein könnten.
Gesamtweltcup-Chancen schwinden deutlich
Bereits am Samstag hatte Aicher in der Abfahrt als Fünfte viele wichtige Punkte liegen lassen und auch den Sieg in der Disziplinwertung verpasst. Mit diesem erneuten Rückschlag im Super-G sind ihre Aussichten auf den Gewinn der Weltcup-Gesamtwertung weiter gesunken. Die amerikanische Spitzenfahrerin Mikaela Shiffrin hält nun vor dem Finale alle Trümpfe in der Hand und geht als klare Favoritin in die letzten beiden Rennen.
Ausblick auf das Weltcup-Finale
Bei den zwei noch ausstehenden Wettkämpfen – einem Slalom und einem Riesenslalom Anfang der kommenden Woche – hat Shiffrin aufgrund ihrer aktuellen Führung und starken Form deutliche Vorteile gegenüber ihrer deutschen Herausforderin. Für Emma Aicher bleibt nur die Hoffnung auf eine überragende Leistung in den Finalrennen, um die Gesamtwertung noch zu ihren Gunsten zu drehen. Die Spannung im Kampf um den begehrten Weltcup-Titel bleibt damit bis zum letzten Tor erhalten.



