Vortrag in Neubrandenburg beleuchtet DDR-Friedensbewegung und aktuelle Debatten
Am Sonnabend, dem 28. März, um 9.30 Uhr findet im Brigitte-Reimann-Literaturhaus in der Gartenstraße 6 in Neubrandenburg ein besonderer Vortrag statt. Der Psychologe Andreas Peglau wird dort über die Friedensbewegung in der DDR und ihre Bedeutung für heutige Diskussionen sprechen.
Ein kritischer, aber fairer Blick auf die DDR
Die Veranstaltung wird vom Linken Lesekreis, den Freunden des Friedens und dem Friedensbündnis Neubrandenburg organisiert. Andreas Peglau, der 1957 in der DDR geboren wurde und unter anderem beim damaligen Jugendradio DT64 tätig war, möchte einen „kritischen, aber fairen“ Blick auf den ostdeutschen Staat werfen. Dies betonen die Veranstalter in ihrer Ankündigung.
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen mehrere zentrale Fragen:
- Wie gestaltete sich die Friedenspolitik in der DDR?
- Welche Rolle spielten staatliche Kontrolle und Meinungsfreiheit?
- Welche Lehren lassen sich für aktuelle Debatten ziehen?
Aktuelle Bezüge und historischer Hintergrund
Der Referent wird den Zusammenhang von Rüstungsinteressen, Kapitalismus und Kriegsgefahr zur Diskussion stellen. Hintergrund der Veranstaltung sind aktuelle Auseinandersetzungen um den Begriff „DDR 2.0“ und die Rolle der Friedensbewegung in Deutschland. Die Initiatoren verweisen dabei auf die Friedensdemonstrationen der 1980er-Jahre in Westdeutschland und die damaligen systemkritischen Diskussionen.
Die Veranstaltung bietet eine Gelegenheit, historische Entwicklungen zu reflektieren und ihre Relevanz für gegenwärtige gesellschaftliche Fragen zu beleuchten. Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0395 5666778 oder per E-Mail an [email protected] anmelden.



