Skilanglauf: Laura Gimmler nach Olympia-Bronze erschöpft – „Selten so leer“
Gimmler nach Olympia-Bronze: „Selten so leer und kaputt“

Skilanglauf: Laura Gimmler nach Olympia-Bronze erschöpft – „Selten so leer“

Großer Druck, schlaflose Nächte und am Ende ein Traum, der wahr wird: Skilangläuferin Laura Gimmler hat bei den Olympischen Winterspielen überraschend die Bronzemedaille im Teamsprint gewonnen, doch danach ist sie völlig ausgepowert. Die 32-Jährige aus Oberstdorf spricht offen über ihre Erschöpfung und die emotionalen Herausforderungen dieser Zeit.

Körperlich und mental am Limit

„Seit den Olympischen Spielen bin ich körperlich und mental wirklich ziemlich am Limit“, sagte Laura Gimmler in einer Mitteilung des Deutschen Skiverbands. „Ich glaube, ich war selten so leer und so kaputt.“ Die Zeit vor und nach dem unerwarteten dritten Platz mit ihrer Teamkollegin Coletta Rydzek im Teamsprint stellte für Gimmler eine völlig neue Erfahrung dar.

„Die vielen Emotionen der letzten Wochen, dieses ständige Auf und Ab und am Ende doch noch einen großen Traum verwirklichen zu können, das hat unglaublich viel Kraft gekostet“, erklärte die Skilangläuferin. Der Erfolg bei den Winterspielen in Lake Placid war mit hohen physischen und psychischen Belastungen verbunden, die nun ihre Spuren hinterlassen.

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Druck und schlaflose Nächte hinter den Kulissen

Bereits unmittelbar nach dem Wettkampf hatte Laura Gimmler einen Blick hinter die Kulissen des olympischen Erfolgs gewährt. „Wir standen so brutal unter Druck. Wir haben diese Nacht beide nicht geschlafen, Coletta hat sich ein paar Mal übergeben“, berichtete Gimmler nach dem Rennen. Trotz dieser extremen Bedingungen konnte das Duo seine Leistung abrufen und die Bronzemedaille sichern.

„Aber das ist jetzt alles egal. Wir leben gerade unseren Traum“, fügte die Athletin hinzu. Die Freude über den Medaillengewinn überwiegt zwar, doch die Anstrengungen haben Gimmler an ihre Grenzen gebracht. Die Kombination aus Nervosität, Erwartungsdruck und der intensiven Vorbereitung führte zu einer tiefen Erschöpfung.

Letzter Saisonhöhepunkt und Abschied vom Trainer

Mit dem Weltcupfinale in Lake Placid von Freitag bis Sonntag geht die Skilanglauf-Saison zu Ende. Trotz ihrer Erschöpfung möchte Laura Gimmler noch einmal alles geben. „Trotzdem möchte ich jetzt noch einmal für diese letzte Woche alles zusammenkratzen, was ich noch habe, mich zusammenreißen und dort mein Bestes geben“, sagte die Sportlerin.

Im Anschluss an das Finale soll gefeiert werden, zudem wird Trainer Per Nilsson verabschiedet. Dieses Ereignis gibt Gimmler zusätzliche Motivation, um die Saison mit einem starken Abschluss zu beenden. Die Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen bleibt jedoch der Höhepunkt einer anstrengenden, aber erfolgreichen Periode in ihrer Karriere.

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