Olympische Winterspiele: Frida Karlsson triumphiert mit zweitem Gold im Langlauf
Die schwedischen Skilangläuferinnen setzen bei den Olympischen Winterspielen in Tesero ein beeindruckendes Zeichen der Dominanz. Während die deutschen Frauen erwartungsgemäß keine Medaillenchancen hatten, feierte Frida Karlsson einen furiosen Sieg.
Karlsson distanziert Konkurrenz deutlich
Die 26-jährige Schwedin Frida Karlsson sicherte sich über die 10 Kilometer im Freistil in einer Zeit von 22:49,2 Minuten ihre zweite Goldmedaille bei diesen Spielen. Mit einer überlegenen Leistung ließ sie die Konkurrenz deutlich hinter sich. Ihre Landsfrau Ebba Andersson holte mit einem Rückstand von knapp 47 Sekunden Silber, während die US-Amerikanerin Jessie Diggins völlig ausgepumpt und minutenlang im Ziel liegen blieb, um Bronze zu gewinnen.
Deutsche Läuferinnen ohne Medaillenhoffnung
Für die deutschen Skilangläuferinnen gestaltete sich das Rennen enttäuschend. Pia Fink aus Bremelau kam als beste DSV-Athletin auf Platz 19 ins Ziel, gefolgt von Helen Hoffmann aus Oberhof auf Position 28. Hoffmann äußerte nach dem Wettkampf Unzufriedenheit: „Das Material hat heute nicht gepasst. Bei so einem Abstand weiß ich nicht, ob das nur an mir liegt.“ Die deutschen Hoffnungen ruhen nun auf dem Team-Sprint am kommenden Mittwoch.
Schweden im absoluten Medaillenrausch
Wie bereits beim Skiathlon und im Sprint dominierten die schwedischen Langläuferinnen das Rennen nach Belieben und sicherten sich erneut Gold und Silber. Damit haben die Skandinavierinnen in den bisherigen drei Langlaufwettbewerben eine beeindruckende Bilanz von dreimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze erreicht. Für die Staffel am Samstag gilt Schweden daher als klarer Favorit.
Die deutschen Medaillenchancen werden erst im Team-Sprint erwartet, wo vor vier Jahren in Peking Katharina Hennig Dotzler und Victoria Carl einen Gold-Coup landeten. Die aktuelle Dominanz der Schwedinnen unterstreicht ihre herausragende Form und macht sie zur bestimmenden Kraft im olympischen Langlauf.



