Pistorius feuert an: Laura Nolte im Zweierbob auf Goldkurs bei Olympia
Laura Nolte im Zweierbob auf Olympia-Goldkurs

Pistorius feuert an: Laura Nolte im Zweierbob auf Goldkurs bei Olympia

Laura Nolte kämpft bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo intensiv um eine Goldmedaille im Zweierbob. Unter den aufmerksamen Augen von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sicherte sich die Sportsoldatin gemeinsam mit ihrer Anschieberin Deborah Levi nach den ersten beiden Läufen am Samstag die Halbzeitführung. Die beiden Peking-Olympiasiegerinnen haben dabei einen Vorsprung von 0,18 Sekunden auf ihre deutschen Teamkolleginnen Lisa Buckwitz und Neele Schuten.

Spannendes Duell mit US-Rivalin Humphries

Nolte und Levi, die in dieser Saison bereits fünf von sieben Rennen gewinnen konnten, starteten mit der Startnummer eins und legten sofort einen beeindruckenden Start- und Bahnrekord hin. Doch die erfahrene US-Pilotin Kaillie Armbruster Humphries, die als eine der weltbesten Bobfahrerinnen gilt, konterte prompt mit einem eigenen Bahnrekord. Auf Platz drei folgt das US-Duo mit Jasmine Jones nur fünf Hundertstelsekunden hinter den zweitplatzierten Deutschen.

Im zweiten Lauf zeigte Nolte jedoch eine starke Antwort und bezeichnete den Zweierbob als „unsere Parade-Disziplin“. „Die zweite Fahrt war supergut, von daher sind wir superzufrieden“, erklärte die Pilotin im ZDF. Dieser Erfolg ist besonders bemerkenswert, nachdem Nolte im Monobob-Wettbewerb nach drei von vier Läufen noch geführt hatte und dann das Gold um nur vier Hundertstel Sekunden verlor.

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Deutsche Dominanz und Pistorius' Unterstützung

„Es wird ziemlich spannend, uns dürfen keine Fehler passieren. Zweimal sauber fahren, darauf kommt es am Ende an“, betonte Nolte mit Blick auf die beiden abschließenden Läufe. Die deutsche Dominanz im Bobsport wird durch drei deutsche Schlitten in den Top-Positionen unterstrichen. Bundesverteidigungsminister Pistorius kommentierte dies mit den Worten: „Es ist sehr spannend und großartig, dass drei deutsche Bobs vorne liegen. Ein Großteil der Medaillen wird ja von Bundeswehr-Soldaten und -Soldatinnen geholt. Da gehört es sich doch, dass man da auch vorbeischaut.“

Viertplatzierte vor den entscheidenden Durchgängen sind die Ex-Weltmeisterin Kim Kalicki und ihre Anschieberin Talea Prepens. Das Duo aus Wiesbaden und Magdeburg hat einen Vorsprung von 21 Hundertstelsekunden vor den US-Schlitten von Kaysha Love. Die abschließenden Läufe versprechen somit ein packendes Finale im Zweierbob der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026.

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