Lawinenalarm in Courmayeur: Skifahrer fliehen vor Schneemassen auf Zerotta-Piste
Lawinenalarm in Courmayeur: Skifahrer fliehen vor Schneemassen

Dramatische Lawinenszenen im italienischen Skigebiet Val Veny

Im bekannten Skigebiet Val Veny am Mont Blanc oberhalb von Courmayeur hat sich am Dienstag, dem 17. Februar 2026, eine massive Lawine auf der Zerotta-Piste gelöst. Ein Skilehrer filmte die dramatischen Szenen, als die gewaltigen Schneemassen den Berg hinunterrasten und direkt auf wartende Skifahrer und Snowboarder zurollten. Viele Wintersportler wurden von den heranrollenden Schneemassen völlig überrascht und versuchten im letzten Moment zu fliehen.

Späte Erkennung durch versperrte Sicht

Besonders gefährlich war die Situation, weil Bäume den Blick auf den Hang versperrten und viele die Lawine erst sehr spät bemerkten. Kurz darauf umhüllte die gigantische Schneewolke die Station des Skilifts und die Wintersportler, von denen einige noch verzweifelt versuchten, sich in Sicherheit zu bringen. Glücklicherweise gab es bei diesem Vorfall keine schweren Verletzungen, was angesichts der gewaltigen Schneemengen als außerordentlicher Glücksfall zu werten ist.

Tragischer Hintergrund im selben Skigebiet

Die Erleichterung über das glimpfliche Ende dieses Vorfalls wird jedoch durch einen tragischen Hintergrund getrübt. Erst vor wenigen Tagen starben durch eine Lawine drei Freerider in genau diesem Skigebiet am Mont Blanc. Diese beiden Vorfälle innerhalb kurzer Zeit verdeutlichen die akute Gefahrensituation in der Region und unterstreichen die Dringlichkeit von Sicherheitsmaßnahmen.

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Hohe Lawinengefahr in den gesamten Alpen

Die aktuelle Situation ist nicht auf das italienische Aostatal beschränkt. In den gesamten Alpen herrscht derzeit eine sehr hohe Lawinengefahr. In mehreren Skigebieten in Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich ist es in dieser Wintersaison bereits zu gefährlichen und teils tödlichen Lawinenabgängen gekommen. Die Behörden mahnen eindringlich zu erhöhter Vorsicht und fordern Wintersportler sowie Tourengeher auf, die offiziellen Warnstufen unbedingt zu beachten und gefährliche Regionen derzeit konsequent zu meiden.

Die dramatischen Aufnahmen des Skilehrers zeigen deutlich, wie schnell sich eine scheinbar sichere Situation in eine lebensbedrohliche verwandeln kann. Experten betonen, dass solche Vorfälle trotz moderner Sicherheitssysteme immer wieder vorkommen können und die Eigenverantwortung der Wintersportler von entscheidender Bedeutung bleibt.

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