Olympia-Drama in Antholz: Biathlet Giacomel nach Massenstart im Krankenhaus
Der italienische Biathlet Tommaso Giacomel ist bei den Olympischen Winterspielen in Antholz nach dem Massenstart im Krankenhaus gelandet. Der 25-Jährige, der mit großen Gold-Ambitionen angetreten war, musste das Rennen vorzeitig abbrechen und postete wenige Stunden später ein Foto aus dem Krankenbett bei Instagram.
Gesundheitliche Probleme zwangen zum Abbruch
„Gleich nach dem zweiten Schießen hörte mein Körper irgendwie auf, richtig zu arbeiten und ich hatte wirklich Schwierigkeiten, zu atmen und mich zu bewegen“, schrieb Giacomel in seinem emotionalen Post. Daraufhin musste er in der dritten Runde aussteigen und blieb am Streckenrand im Schnee sitzen. Er beschrieb es als „schlimmstes Gefühl, das ich bisher in meinem Leben erlebt habe“.
Mittlerweile geht es dem Gesamtweltcup-Zweiten körperlich zwar besser, doch die Enttäuschung ist immens. Nach Silber zum Auftakt mit der Mixed-Staffel wollte er bei seinem Heimspiel in Südtirol auch in den Einzelrennen Medaillen gewinnen. Dies misslang, obwohl er in den Wettkämpfen stets zu den Favoriten gehörte.
Emotionale Reaktion und Zukunftsperspektiven
„Im Moment geht mir viel durch den Kopf... Frustration, Wut, Enttäuschung...“, schrieb der Athlet weiter. „Absolut nicht das Ende der Spiele, auf das ich gehofft hatte, aber ich werde niemals aufgeben.“ Was genau der Grund für sein Aus war, ist noch unklar. Giacomel kündigte an, in den nächsten Tagen medizinische Untersuchungen durchzuführen, um die Ursache zu klären.
Trotz des Rückschlags bleibt der Italiener optimistisch für die Zukunft. Er werde auf jeden Fall bis zu den nächsten Olympischen Winterspielen in vier Jahren in den französischen Alpen weitermachen. „4 Jahre verfliegen schnell und ich versuche es wieder in Frankreich“, schrieb er entschlossen.



