Franziska Preuß beendet Karriere: Massenstart in Antholz als letztes Rennen
Preuß beendet Karriere: Massenstart in Antholz letztes Rennen

Franziska Preuß beendet erfolgreiche Biathlon-Karriere nach Olympia

Die deutsche Biathletin Franziska Preuß hat am Freitag offiziell bestätigt, dass sie ihre erfolgreiche Karriere mit dem Abschluss der Olympischen Winterspiele beenden wird. Damit wird der Massenstart in Antholz am Samstag um 14:15 Uhr, der live in ARD und Eurosport übertragen wird, das letzte Rennen ihrer Laufbahn sein.

„Nun ist es Zeit, dem Biathlon Servus zu sagen“

„Nun ist es Zeit, dem Biathlon Servus zu sagen“, erklärte Preuß, deren Olympia-Auftritte in Italien von Enttäuschungen am Schießstand geprägt waren. Der ersehnten Einzelmedaille bei Olympischen Spielen bleibt sie weiterhin hinterher. Die Bayerin betonte jedoch: „Dieser Abschied fühlt sich genau richtig an. Morgen geht es nicht um Zeiten oder Platzierungen, sondern um Dankbarkeit. Ein letztes Mal alles geben.“

Keine Teilnahme an finalen Weltcup-Stationen

Mit dieser Entscheidung wird Preuß nach den Spielen nicht mehr an den letzten drei Weltcup-Stationen der Saison teilnehmen. Die Stationen in Kontiolahti in Finnland, im estnischen Otepää – wo 2027 die Biathlon-Weltmeisterschaften stattfinden – und am legendären Holmenkollen in Oslo wird sie somit auslassen. Bereits vor dem Saisonhöhepunkt hatte die Sportlerin des Jahres ihr Karriereende angekündigt, den genauen Zeitpunkt jedoch noch offengelassen.

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Erfolgreiche Vergangenheit trotz gesundheitlicher Herausforderungen

In der vorherigen Saison hatte sich Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von gesundheitlichen Problemen zurückgeworfen worden war, mehrere Träume erfüllt. Sie gewann die große Kristallkugel sowie WM-Gold in der Verfolgung. Bei den aktuellen Olympischen Spielen in Italien sicherte sie sich immerhin mit der Mixed-Staffel eine Bronzemedaille.

Große Lücke im DSV-Aufgebot

Preuß hinterlässt mit ihrem Abschied eine beträchtliche Lücke im Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV). In dieser Saison schaffte es von den deutschen Biathletinnen bislang nur die Bayerin in einem Einzelrennen auf das Podest. Trotzdem zeigt sich Preuß optimistisch für die Zukunft: „Ich bin ja nicht die erste, die aufhört. Es ist immer wieder weitergegangen, gut weitergegangen. Und deswegen wird es auch weiterhin gut weitergehen.“

Sie verwies auf junge Talente: „Es gibt junge Mädels, die wahnsinnig viel Potenzial haben. Da braucht man sich jetzt keine Sorgen machen.“ Der Massenstart in Antholz markiert somit nicht nur das Ende einer Ära, sondern auch den Übergang zu einer neuen Generation im deutschen Biathlon.

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