Biathlon-Olympia: Preuß verpasst Medaille nach späten Schießfehlern
Franziska Preuß musste bei den Winterspielen in Antholz eine bittere Enttäuschung hinnehmen. Die Biathlon-Weltmeisterin hatte lange die Chance auf Gold im Einzel über 15 Kilometer, doch zwei späte Schießfehler kosteten sie eine Medaille. Am Ende belegte die 31-Jährige den zehnten Platz mit einem Rückstand von 2:19,9 Minuten.
Voigt verpasst Bronze erneut knapp
Beste Deutsche wurde Vanessa Voigt, die wie schon bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking den vierten Rang erreichte. Nach einem fehlerfreien Auftritt fehlten der Thüringerin nur 13 Sekunden auf Bronze, die an die Bulgarin Lora Hristova ging. In Peking hatte Voigt Bronze sogar nur um 1,3 Sekunden verpasst.
Den Olympiasieg sicherte sich Julia Simon aus Frankreich vor ihrer Teamkollegin Lou Jeanmonnot. Bronze ging sensationell an Lora Hristova, die ohne Fehler blieb.
Preuß mit gemischten Gefühlen nach Karriereende
Kurz vor ihrem Karriereende hatte Franziska Preuß zum Olympia-Auftakt am Sonntag mit der deutschen Mixed-Staffel noch Bronze gewonnen. Im Einzel zeigte sie zunächst starke Leistungen mit drei perfekten Schießeinlagen, patzte dann aber bei den letzten fünf Schüssen. Auch die Männer waren am Dienstag im Einzel ohne Medaille geblieben, mit Philipp Nawrath als bestem Deutschen auf Platz fünf.
Das letzte deutsche Edelmetall im Frauen-Einzel hatte Denise Herrmann-Wick vor vier Jahren mit Gold in Peking gewonnen. Preuß war 2018 in Pyeongchang ebenfalls Vierte geworden, damals schnappte ihr Teamkollegin Laura Dahlmeier Bronze weg.



