Biathlon-Olympia: Preuß verpasst Sprint-Medaille, Kirkeeide triumphiert
Preuß verpasst Sprint-Medaille bei Olympia, Kirkeeide siegt

Biathlon-Olympia: Preuß verpasst Sprint-Medaille, Kirkeeide triumphiert

Die deutsche Biathletin Franziska Preuß hat bei den Olympischen Winterspielen im Sprintwettbewerb erneut eine Einzelmedaille verpasst. Die 31-jährige Gesamtweltcupsiegerin belegte nach einem Fehler im Stehendanschlag den siebten Rang. Den überraschenden Sieg sicherte sich die Norwegerin Maren Kirkeeide, die zuvor in den Rennen enttäuscht hatte.

Deutsche Hoffnungsträgerin mit Fehlschuss

Im Rennen über 7,5 Kilometer leistete sich Preuß einen kostspieligen Fehler, der sie letztlich 1:00,1 Minute hinter der siegreichen Kirkeeide zurückwarf. „Das Paket ist sehr groß“, kommentierte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling die Situation. Dennoch bleibt die deutsche Athletin vor der Verfolgung am Sonntag über 10 Kilometer in Lauerstellung. Im Einzelwettbewerb war die Verfolgungs-Weltmeisterin, die mit der deutschen Mixed-Staffel bereits Bronze gewonnen hatte, bereits auf Rang zehn gekommen.

Kirkeeide mit fehlerfreier Leistung

Die norwegische Überraschungssiegerin Maren Kirkeeide zeigte eine makellose Schießleistung und verdrängte im Schlussspurt noch die Französin Oceane Michelon, die mit drei Fehlern und 3,8 Sekunden Rückstand Silber gewann. Bronze sicherte sich deren Teamkollegin Lou Jeanmonnot mit einem Fehler und 23,7 Sekunden Rückstand. Diese Podestplatzierungen markieren einen starken Auftritt des französischen Teams.

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Weitere deutsche Ergebnisse enttäuschen

Die weiteren deutschen Starterinnen konnten nicht an die Leistung von Preuß anknüpfen:

  • Vanessa Voigt blieb zwar fehlerfrei, war aber läuferisch nicht stark genug und belegte Rang zwölf.
  • Julia Tannheimer leistete sich bei ihrer Olympia-Premiere im Liegendanschlag zwei Fehler und wurde 19.
  • Selina Grotian enttäuschte mit drei Fehlern und 2:22,6 Minuten Rückstand, verpasste erneut die Top 50.

Grotian war kurzfristig für Janina Hettich-Walz eingesprungen, die wegen Magenproblemen passen musste und damit auch im Verfolgungswettbewerb fehlen wird.

Deutsche Männer mit großen Rückständen

Die deutschen Männer haben nach einem durchwachsenen Sprint in der Verfolgung über 12,5 Kilometer am Sonntag kaum noch Medaillenchancen. Philipp Horn geht als zehnter und bester DSV-Athlet mit über einer Minute Rückstand ins Rennen. David Zobel, Justus Strelow und Philipp Nawrath liegen noch weiter zurück. Der Fokus liegt nun auf der kommenden Woche, wo man sich in der Staffel „ein bisschen Selbstvertrauen zurückholen“ und dann „anzugreifen“ möchte, so Bitterling.

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