Deutsche Langläuferin knapp am Podest vorbei
Die deutsche Skilanglaufsprinterin Coletta Rydzek hat beim Weltcup im schwedischen Falun eine enttäuschende Niederlage einstecken müssen. Die Olympiadritte von den Winterspielen verpasste das Podest im Freistilsprint um nur neun Hundertstel Sekunden und landete auf dem vierten Platz.
Hauchdünne Entscheidung im Finale
Im spannenden Finale des Freistilsprints fehlten der Oberstdorferin lediglich neun Hundertstel zum dritten Einzelpodium in dieser Saison. Die Schweizerin Nadine Fähndrich sicherte sich den dritten Platz direkt vor Rydzek. Die Entscheidung fiel damit äußerst knapp aus und zeigt die hohe Konkurrenz im Weltcup.
Bei den Frauen siegte die Schwedin Linn Svahn vor der Norwegerin Kristine Stavaas Skistad. Falun ist ein besonderer Austragungsort, da hier im kommenden Jahr die nächste Weltmeisterschaft stattfinden wird.
Gemischte Ergebnisse für das deutsche Team
Während Rydzek eine starke Leistung zeigte, hatte ihre Teamkollegin Laura Gimmler weniger Glück. Die gemeinsam mit Rydzek bei Olympia Bronze gewinnende Athletin verpasste als 44. im Prolog klar das Viertelfinale der besten 30 Läuferinnen.
Bei den Männern zeigte Jan Stölben im Prolog mit einem herausragenden vierten Platz sein Potenzial, schied jedoch im Viertelfinale früh aus. Der norwegische Superstar Johannes Hösflot Kläbo feierte unterdessen seinen 108. Weltcupsieg vor seinem Landsmann Lars Heggen und dem Österreicher Benjamin Moser.
Olympischer Schwung nicht ausreichend
Coletta Rydzek hatte den olympischen Bronzeschwung von den Winterspielen mit in den Weltcup genommen, doch für das Podest in Falun reichte es nicht ganz. Die deutsche Langlaufhoffnung zeigt jedoch konstante Leistungen auf hohem Niveau und bleibt eine feste Größe im internationalen Feld.
Der Weltcup in Falun demonstrierte einmal mehr die hohe Qualität und die engen Entscheidungen im Skilanglauf. Für die deutschen Athleten bleiben damit weiterhin kleine, aber wichtige Verbesserungen notwendig, um in der Weltspitze mitzuhalten.



