Eiskunstlauf: Japanerin Sakamoto krönt Karriere mit viertem WM-Gold und Bestleistung
Sakamoto: Viertes WM-Gold zum Karriereende

Emotionaler Abschied: Sakamoto gewinnt viertes WM-Gold mit Bestleistung

In einem bewegenden Finale der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Prag hat die Japanerin Kaori Sakamoto ihre außergewöhnliche Karriere mit einem historischen Triumph beendet. Die 25-jährige Athletin sicherte sich mit einer fehlerfreien und technisch brillanten Kür ihren vierten WM-Titel und brach anschließend in Freudentränen aus. Sakamoto, die bereits nach dem Kurzprogramm die Führung übernommen hatte, stellte eine neue persönliche Bestleistung von 238,28 Punkten auf und verbesserte ihre bisherige Bestmarke um mehr als zwei Zähler.

Überlegener Sieg vor Chiba und Pinzarrone

Die japanische Eiskunstlauf-Ikone setzte sich deutlich gegen ihre Konkurrentinnen durch. Ihre Landsfrau Mone Chiba erreichte mit 228,47 Punkten den zweiten Platz, während die Belgierin Nina Pinzarrone mit 215,20 Punkten als Überraschungsdritte auf dem Podest stand. Pinzarrone profitierte dabei von Fehlern anderer Teilnehmerinnen, insbesondere von US-Star Amber Glenn, die nach einem schweren Patzer vom dritten Platz nach dem Kurzprogramm auf Rang sechs zurückfiel. Glenn, die bereits bei Olympia enttäuscht hatte, kämpfte nach ihrer Kür sichtlich mit den Tränen.

Vollendete Karriere mit einem Makel

Für Kaori Sakamoto fehlte zur perfekten Karriere lediglich der Olympiasieg. Bei den Winterspielen vor vier Jahren in Peking errang sie Bronze, und bei den jüngsten Olympischen Spielen in Italien musste sie sich nur der US-Amerikanerin Alysa Liu geschlagen geben. Liu, die nach einer anstrengenden Olympia-Saison pausierte, verzichtete auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Prag. Sakamotos Erfolgsserie bei Weltmeisterschaften ist beeindruckend: Von 2022 bis 2024 gewann sie dreimal in Folge Gold und krönte nun ihre Laufbahn mit einem vierten Titel.

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Deutsche Abwesenheit bei der WM

Wie bereits im Vorjahr bei der Weltmeisterschaft in Boston war auch diesmal keine deutsche Eiskunstläuferin am Start. Grund dafür war, dass keine Sportlerin die strengen Qualifikationskriterien des Internationalen Eislaufverbandes ISU erfüllen konnte. Dies unterstreicht die hohen Anforderungen im internationalen Spitzensport und die Dominanz asiatischer und nordamerikanischer Nationen in dieser Disziplin. Die emotionale Szene nach Sakamotos Kür, in der die Japanerin ihre Tränen nicht zurückhalten konnte, markierte den würdigen Abschluss einer außergewöhnlichen Karriere.

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