Erneut schwerer Sturz bei Olympischen Winterspielen: Südkoreanischer Freestyler verpasst Halfpipe-Finale
Bei den Olympischen Winterspielen in Livigno hat es erneut einen schweren Sturz im Ski-Freestyle gegeben. Der südkoreanische Athlet Seunghun Lee verpasste das Finale im Halfpipe-Wettbewerb, nachdem er sich beim Aufwärmen verletzte.
Abtransport mit dem Schlitten: Lee hält sich das Gesicht
Der 20-jährige Seunghun Lee verlor in der Halfpipe die Kontrolle und stürzte. Anschließend musste er medizinisch behandelt und mit einem Schlitten abtransportiert werden. Beobachter berichteten, dass er sich dabei die Hände vor das Gesicht hielt. Details zu seinem Gesundheitszustand sind bislang nicht bekannt, was Sorgen um den jungen Sportler aufkommen lässt.
Bereits in der Qualifikation: Heftiger Sturz des Neuseeländers
Dies ist nicht der erste schwere Unfall in diesem Wettbewerb. In der Qualifikation stürzte der neuseeländische Freestyler Finley Melville Ives bei der Landung nach einem Trick und schlug mit dem Kopf auf. Sein Trainer Tom Willmott gab später Entwarnung: „Ihm geht es okay. Er war k.-o., er ist jetzt bei Bewusstsein und spricht. Er wird komplett durchgecheckt“, sagte Willmott. „Er wird wieder zurückkommen, er ist ein Kämpfer.“
Die Vorfälle unterstreichen die Risiken des extremen Sports, insbesondere in der Halfpipe, wo hohe Geschwindigkeiten und komplexe Tricks zu gefährlichen Situationen führen können. Die Sicherheit der Athleten rückt damit erneut in den Fokus der Olympischen Spiele.



