Finn Sonnekalb kämpft nach erkältungsbedingtem Olympia-Debüt um Motivation
Sonnekalb hadert nach erkältungsbedingtem Olympia-Debüt

Eisschnelllauf-Talent kämpft mit gesundheitlichen Rückschlägen bei Olympia-Premiere

Eine hartnäckige Erkältung hat dem deutschen Eisschnelllauf-Nachwuchstalent Finn Sonnekalb das lang ersehnte Olympia-Debüt in Mailand deutlich erschwert. Der 18-jährige Athlet aus Erfurt musste seine Premiere auf olympischem Eis unter erschwerten Bedingungen bestreiten, nachdem er sich bei der Eröffnungsfeier im San Siro einen Infekt zugezogen hatte.

Zwei Tage mit Fieber und Gliederschmerzen im Bett

Die Vorbereitung auf das 1000-Meter-Rennen war durch die Erkrankung massiv beeinträchtigt worden. "Ich lag mit Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen - also typischen Grippesymptomen - zwei Tage lang im Bett", schilderte Sonnekalb die schwierige Situation im Vorfeld seines ersten olympischen Auftritts. "Ich bin froh, dass ich wieder stehe", fügte der jüngste männliche Athlet des deutschen Teams hinzu.

Erst am Dienstag vor dem Wettkampf konnte Sonnekalb überhaupt wieder das Eis betreten, um seinen Körper unter Maximalbelastung zu testen. Dass dabei keine weiteren Rückschritte auftraten, ermöglichte letztlich den Start. "Deswegen stand dem Debüt nichts im Weg", erklärte der Nachwuchssportler.

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Zwölfter Platz als Motivation für kommende Herausforderungen

Im Rennen über 1000 Meter erreichte Sonnekalb mit einer Zeit von 1:08,80 Minuten den zwölften Platz. Der Athlet selbst bezeichnete das Ergebnis als "doof", betonte aber gleichzeitig den positiven Aspekt dieser Erfahrung. "Aber ich denke, das gibt auf jeden Fall Motivation, nächste Woche ein bisschen mehr daraus zu machen", sagte der 18-Jährige mit Blick auf seine bevorstehende Königsdisziplin.

Am 19. Februar wird Finn Sonnekalb im 1500-Meter-Rennen der Herren antreten. Für diese Herausforderung hat er klare Ziele formuliert: "Die Devise ist: Gesund werden, dann wird angegriffen. Ich erwarte, ein besseres Rennen zu machen, besser reinzukommen und auch eine bessere Vorbereitung zu haben. Dann denke ich, kommt auch ein bisschen was wieder zurück."

Allein die Tatsache, dass Sonnekalb sein olympisches Debüt überhaupt absolvieren konnte, stellt angesichts der gesundheitlichen Umstände bereits einen Erfolg dar. Der junge Eisschnellläufer demonstrierte damit nicht nur sportlichen Willen, sondern auch die Fähigkeit, unter schwierigen Bedingungen zu performen. Seine Erfahrungen in Mailand werden ihn zweifellos für zukünftige Wettkämpfe stärken und weiterentwickeln lassen.

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