Rostock Seawolves vergeben 21-Punkte-Vorsprung gegen Alba Berlin in der Basketball-Bundesliga
Seawolves vergeben 21-Punkte-Führung gegen Alba Berlin

Rostock Seawolves vergeben klaren Vorsprung gegen Alba Berlin

Die Rostock Seawolves haben in der Basketball-Bundesliga eine bittere Niederlage einstecken müssen. Beim Tabellenzweiten Alba Berlin unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz nach einem dramatischen Spiel mit 85:89. Dabei hatten die Mecklenburger nach der Halbzeitpause sogar mit 21 Punkten geführt.

Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte kostet den Sieg

Die Seawolves reisten nach einer 73:78-Niederlage gegen Chemnitz nach Berlin, während die Gastgeber selbst eine klare 68:99-Pleite beim MBC hinnehmen mussten. Beide Teams wollten sich rehabilitieren, doch die Rostocker erwischten den deutlich besseren Start. Bereits im ersten Viertel sorgte Bent Leuchten mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 23:12 für eine zweistellige Führung.

Vor der Pause baute Rostock den Vorsprung sogar auf 19 Punkte aus und übertraf Berlin in fast allen Statistiken. Nach der Halbzeitpause schien alles auf einen klaren Auswärtssieg hinzudeuten, als die Seawolves auf 65:44 davonzogen. Doch dann kam der unerwartete Leistungseinbruch.

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Berlin dreht das Spiel in den letzten Minuten

Die Berliner fanden zurück in die Partie und drehten das Spiel in den letzten Minuten komplett. 97 Sekunden vor dem Ende brachte Jonas Mattisseck die Hauptstädter mit einem Dreier zum 85:83 erstmalig in Führung. Die Rostocker hatten keine Antwort mehr auf die Aufholjagd der Berliner.

Zehn Sekunden vor Schluss missglückte D'Shawn Schwartz ein entscheidender Distanzwurf zum möglichen Ausgleich, so dass schließlich die Berliner den Sieg feiern konnten. Für die Seawolves bedeutet diese Niederlage einen Rückschlag auf ihrem angestrebten Weg zur direkten Playoff-Teilnahme in der Basketball-Bundesliga.

Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz stand während des gesamten Spiels gestikulierend am Spielfeldrand und versuchte, seine Mannschaft zu motivieren. Doch gegen die aufschwingenden Berliner halfen in der entscheidenden Phase alle taktischen Anweisungen nichts mehr.

Die Rostocker müssen nun diese bittere Niederlage verarbeiten und sich auf die nächsten Aufgaben in der Bundesliga konzentrieren. Der vergebene 21-Punkte-Vorsprung wird noch lange im Gedächtnis der Mannschaft und ihrer Fans bleiben.

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