Schlechte Sicht in den bayerischen Alpen: Super-G in Garmisch abgesagt
Der Weltcup-Super-G der Männer in Garmisch-Partenkirchen ist am Samstag aufgrund von schlechten Sichtverhältnissen abgesagt worden. Nebel und anhaltender Regen in den bayerischen Alpen machten eine sichere Durchführung des Rennens unmöglich.
Jury entscheidet nach Verschiebungen für Absage
Nachdem das Rennen auf der Kandahar-Strecke bereits zweimal verschoben worden war, traf die Wettkampfjury die endgültige Entscheidung. Die eingeschränkte Sicht durch dichten Nebel stellte ein zu großes Sicherheitsrisiko für die Athleten dar, weshalb der Super-G nicht ausgetragen werden konnte.
Ob und wo der drittletzte Super-G der laufenden Saison nachgeholt wird, ist derzeit noch unklar. Für die Speed-Fahrer steht vor dem Weltcupfinale in Kvitfjell in dieser Saison nur noch ein Rennen in Courchevel auf dem Programm.
Hintergrund: Odermatts Dominanz in den Speed-Disziplinen
Am Vortag hatte die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen noch stattgefunden. Der Schweizer Marco Odermatt sicherte sich dabei den Sieg vor seinen Landsleuten Alexis Monney und Stefan Rogentin sowie dem Österreicher Vincent Kriechmayr.
Odermatt führt in der aktuellen Saison sowohl in der Abfahrts- als auch in der Super-G-Wertung mit einem komfortablen Vorsprung. Die Absage des Super-G in Garmisch könnte seine Position in der Gesamtwertung weiter festigen, da ein potenzieller Konkurrenzkampf ausfällt.
Die schlechten Wetterbedingungen in den Alpen zeigen einmal mehr, wie sehr der Skisport von den natürlichen Gegebenheiten abhängig ist. Nebel und Niederschlag können selbst auf bestens präparierten Pisten zu erheblichen Einschränkungen führen.



