Biathlon-Weltcup: Vanessa Voigt katapultiert sich mit fehlerfreiem Schießen auf Rang sechs
Voigt läuft von 16 auf 6 nach vorne - Deutsche Biathletinnen stark

Deutsche Biathletinnen zeigen starke Reaktion nach Sprint-Debakel

Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup-Finale am Holmenkollen in Oslo eine beeindruckende Leistungssteigerung gezeigt. Nach dem enttäuschenden Sprint am Vortag präsentierten sich die Athletinnen des Deutschen Skiverbandes (DSV) in der Verfolgung deutlich verbessert und kämpften sich in die Spitzengruppe vor.

Vanessa Voigt mit spektakulärer Aufholjagd

Vanessa Voigt lieferte die herausragende Leistung des deutschen Teams. Die 28-Jährige startete von Rang 16 und katapultierte sich dank fehlerfreiem Schießen auf den sechsten Platz. Auf den 10 Kilometern kam sie bis auf 49 Sekunden an das Podest heran und erzielte dabei die zweitbeste Laufzeit des gesamten Tages. Diese starke Vorstellung dürfte dem deutschen Team den wichtigen fünften Rang in der Nationenwertung sichern.

Deutsches Team zeigt kollektive Verbesserung

Nicht nur Voigt überzeugte in der norwegischen Hauptstadt. Julia Tannheimer machte mit der besten Laufzeit des Feldes zwölf Plätze gut und landete trotz drei Strafrunden auf Rang zehn. Selina Grotian absolvierte ihr stärkstes Saisonrennen und verbesserte sich von Platz 26 auf 14, ebenfalls ohne Schießfehler. Janina Hettich-Walz komplettierte das deutsche Ergebnis mit einem soliden 16. Platz.

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Schwedischer Doppelsieg bei den Frauen

Den Sieg im packenden Jagdrennen sicherte sich die Schwedin Hanna Öberg, die trotz drei Strafrunden in einem spannenden Finish die Französin Julia Simon knapp besiegte. Ihre Schwester Elvira Öberg wurde Dritte. Die bereits feststehende Gesamtweltcupsiegerin Lou Jeanmonnot aus Frankreich sicherte sich mit Rang vier auch noch die kleine Kristallkugel in der Verfolgungswertung.

Historischer Winter ohne deutschen Weltcupsieg

Trotz der deutlichen Verbesserung wartet das deutsche Team weiter auf den ersten Saisonerfolg. Erstmals in der Geschichte droht ein Winter ohne deutschen Weltcupsieg im Biathlon. Zum Abschluss des Weltcup-Finales stehen am Sonntag traditionell die Massenstarts von Frauen und Männern auf dem Programm.

Nach dem Finale in Oslo beginnt für die Biathleten eine gut achtmonatige Sommerpause. Die nächste Weltcup-Saison startet am 26. November im finnischen Kontiolahti, wo die Athleten dann die Chance haben, die enttäuschende Saisonbilanz zu korrigieren.

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