Choviva: Münchner Start-up erobert mit Schoko-Alternative aus Sonnenblumenkernen die Supermärkte
Choviva: Schoko-Alternative aus Sonnenblumenkernen erobert Märkte

Ein Münchner Start-up revolutioniert die Süßwarenwelt: „Choviva“ heißt die Schokoladenalternative, die statt Kakao auf Sonnenblumenkerne setzt. Entwickelt wurde sie von den Geschwistern Sara und Maximilian Marquart, die vor rund fünf Jahren das Unternehmen Planet A Foods gründeten. Heute ist die Innovation in hunderten Produkten großer Supermarktketten wie Rewe, Lidl und Edeka sowie bei namhaften Süßwarenherstellern zu finden.

Wie Choviva entsteht

Die Herstellung von Choviva unterscheidet sich grundlegend von herkömmlicher Schokolade. Anstelle von Kakaobohnen werden Sonnenblumenkerne fermentiert, geröstet und zu einer Masse verarbeitet, die in Geschmack und Konsistenz an Schokolade erinnert. „Wir nutzen einen mehrstufigen Prozess, der die Aromen der Sonnenblumenkerne optimal zur Geltung bringt“, erklärt Maximilian Marquart. Das Ergebnis ist eine nachhaltige Alternative, die ohne Kakaobohnen auskommt und damit den ökologischen Fußabdruck deutlich reduziert.

Nachhaltigkeit als Antrieb

Der Anbau von Sonnenblumenkernen ist wesentlich ressourcenschonender als der von Kakao. „Für ein Kilogramm Choviva benötigen wir nur einen Bruchteil der Wassermenge, die für Kakao nötig ist“, betont Marquart. Zudem entfallen lange Transportwege, da die Sonnenblumenkerne aus regionalem Anbau stammen können. Das Start-up setzt auf Kreislaufwirtschaft und vermeidet Verpackungsmüll, wo immer es geht.

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Erfolg bei Supermarktketten und Herstellern

Die Nachfrage nach Choviva ist enorm. „Wir beliefern inzwischen mehrere große Handelsketten und Produzenten“, sagt Marquart. Die Alternative wird in Schokoriegeln, Pralinen, Aufstrichen und Backmischungen eingesetzt. „Die Resonanz der Verbraucher ist überwältigend. Viele schmecken den Unterschied gar nicht heraus“, freut sich der Gründer.

Zukunftsperspektiven

Planet A Foods arbeitet bereits an weiteren Innovationen. „Wir wollen nicht nur Schokolade ersetzen, sondern auch andere Lebensmittel nachhaltiger machen“, kündigt Marquart an. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 eine Million Tonnen Kakao durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Mit Choviva ist der Grundstein gelegt – und die Expansion in internationale Märkte läuft bereits.

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