Feuerwehr Groß Fredenwalde erhält High-Tech-Drohne von Unternehmen
Feuerwehr Groß Fredenwalde: High-Tech-Drohne gespendet

Was zu Weihnachten vergangenen Jahres in lockerer Runde noch eine Idee war, ist jetzt Realität geworden. Damals hatten Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Groß Fredenwalde e.V. und Aktive der Wehr zusammengesessen und überlegt, wie Michael Dill, Geschäftsführer der Gesellschaft für elektronischen Geschäftsverkehr mbH (GEFEG), den Verein und die Wehr unterstützen kann. Zur Sprache kam eine Drohne, die den Feuerwehrleuten bei größeren Einsatzlagen im Gelände helfen könnte.

Wertschätzung zum Ausdruck gebracht

Es ist nicht das erste Mal, dass Michael Dill als Förderer der Wehr in Erscheinung getreten ist. Den Schaukasten am Gerätehaus und ein multifunktionales Zelt hat er bereits dem Verein gestiftet. Der Geschäftsführer des Berliner Unternehmens lebt in Willmine. Er hat große Achtung vor der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehrleute, die anderen Menschen in Gefahrensituationen und Notfällen helfen.

Seine Unterstützung mit hochmoderner Technik sieht er noch aus einem ganz anderen Aspekt: „Wir müssen doch überlegen, wie wir die Arbeit in der Feuerwehr noch attraktiver machen können, um noch mehr Mitglieder zu gewinnen. Vor allem junge Leute“, sagte er.

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Dorfgemeinschaft steht zusammen

In dieser Spende widerspiegele sich, wie die Dorfgemeinschaft zusammensteht, sagte Jörn Klitzing. Er ist Vorsitzender des Fördervereins. „Der Verein wurde 2021 gegründet von Menschen, die hier leben und die Arbeit der Feuerwehrleute wertschätzen, die aber wegen ihrer beruflichen Verpflichtungen selbst nicht die Zeit haben, in der Feuerwehr Mitglied zu sein“, so Klitzing. Auch er gehört dazu.

Der Verein zählt inzwischen 26 Mitglieder, die alle eines verbindet: Mit vielen kleinen Aktionen und auch ein paar wenigen großen Sponsoren, die die Vereinsmitglieder ansprechen, die Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen. Zu den Sponsoren zählt auch Michael Dill, bei dem sich der Vereinsvorsitzende bedankte.

An die Feuerwehrleute weitergereicht

Die Drohne, die er aus den Händen von Michael Dill übernahm, gab er sogleich an Ortswehrführer Thomas Wiese weiter. Logisch, schließlich sollen die 19 Frauen und Männer, die ihren Dienst in der Feuerwehr leisten, sie bei verschiedensten Einsatzszenarien nutzen können. Ob bei der Suche nach Vermissten an Land oder auf dem Wasser, bei Waldbränden oder auch Tierrettungen, zählte Thomas Wiese auf.

Die Übergabe nahm auch Björn Tiebach zum Anlass, um sich bei dem Unternehmer zu bedanken. Er ist in der Verwaltung des Amtes Gerswalde Sachbearbeiter für Brandschutz und selbst Feuerwehrmann. „Wir können froh sein, dass es Unternehmer wie Michael Dill gibt, die die Feuerwehren unterstützen“, sagte er. Es sei nicht selbstverständlich, den Feuerwehrleuten mal eben Einsatztechnik im Wert von mehr als 6000 Euro zu spendieren.

Schulung inklusive

Technisch sei die Drohne für Einsätze bei der Feuerwehr zugeschnitten. „Sie ist unter anderem ausgestattet mit einer Wärmebildkamera und einem 58-fachen Zoom“, informierte Christian Hoff. Er ist einer von drei Kameraden in der Wehr, die bereits einen „Drohnenführerschein“ haben. Die Wehr, so der Ortswehrführer, werde das Fluggerät nicht nur in ihre Ausbildung integrieren, sondern auch weitere Kameraden befähigen, es zu bedienen. Eine Schulung dafür habe Michael Dill auch gleich noch spendiert.

Amtsbrandmeister Alexander Hinz weiß den einsatztaktischen Wert der modernen Technik zu schätzen. „Es ist die erste Drohne im Amt Gerswalde“, hob er hervor. Ihm fielen sofort Einsätze ein, bei denen sie hätte gute Dienste leisten können, beispielsweise bei einem Flächenbrand auf der Insel Libbesicke, nach der Sturmnacht im Juni 2025 oder bei der Suche nach einer vermissten Person im Zaarsee in Ahrendsdorf.

Wie er informierte, werde das Amt die Drohne mit in die Alarm- und Ausrückeordnung aufnehmen. Die Freiwillige Feuerwehr Groß Fredenwalde kann dann mit alarmiert werden, wenn sie bei Einsätzen gebraucht wird. Das gelte nicht nur für die anderen sechs Wehren im Amtsbereich, sondern auch für benachbarte Kommunen wie Templin.

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