Signal Messenger erweitert Funktionen: Bis zu 75 Teilnehmer in Gruppenanrufen möglich
Signal: 75 Teilnehmer in Gruppenanrufen & neue Labels

Signal Messenger erweitert Kapazitäten für Gruppenanrufe deutlich

Der verschlüsselte Messenger Signal hat seine Funktionen für Gruppenkommunikation erheblich ausgebaut. Ab sofort unterstützt die Plattform Audio- und Videocalls mit bis zu 75 Teilnehmern gleichzeitig. Diese deutliche Erhöhung der maximalen Teilnehmendenzahl übertrifft damit deutlich die Konkurrenz von WhatsApp, wo aktuell maximal 32 Personen an einem Gruppenanruf teilnehmen können.

Labels für Gruppenmitglieder bringen mehr Struktur

Parallel zur Erweiterung der Anrufkapazitäten führt Signal ein neues Feature für Gruppenchats ein: Mitgliedslabels. Diese Kennzeichnungen sollen allen Beteiligten helfen, schnell zu erkennen, welche Rolle die einzelnen Personen in der jeweiligen Gruppe einnehmen. Die Signal-Stiftung betont den praktischen Nutzen dieser Funktion sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext.

  • Im sportlichen Bereich könnten Labels wie „Schiedsrichter“ oder „Torwart“ verwendet werden
  • In beruflichen Gruppenchats lassen sich berufliche Positionen kennzeichnen
  • Die Labels werden stets neben dem Profilnamen der Mitglieder angezeigt
  • Gruppenadministratoren können über die Funktion „Gruppendetails bearbeiten“ festlegen, wer Berechtigungen zur Erstellung von Labels erhält

Einmalansicht-Inhalte nun auch über Desktop-App versendbar

Eine weitere wichtige Neuerung betrifft den Schutz sensibler Inhalte. Das bereits bekannte Feature zum Versenden von Fotos und Videos zur Einmalansicht ist nun auch in der Signal Desktop-Anwendung verfügbar. Bisher konnten Nutzer innerhalb der Desktop-Version nur Einmalansicht-Medien empfangen, nicht jedoch versenden. Diese Erweiterung erhöht die Sicherheit und Privatsphäre bei der Kommunikation über verschiedene Geräteplattformen.

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Signal Desktop jetzt auch im Microsoft Store verfügbar

Zudem hat Signal die Verfügbarkeit seiner Desktop-Anwendung ausgeweitet. Die Software ist neuerdings im offiziellen Microsoft Store erhältlich. Bislang war der Download und die Installation des Programms ausschließlich über die offizielle Signal-Webseite möglich. Diese Erweiterung der Vertriebswege erleichtert vielen Nutzern den Zugang zur Desktop-Version des Messengers.

Damit alle neuen Funktionen korrekt funktionieren und verfügbar sind, müssen Nutzer die neueste Signal-Version auf ihren jeweiligen Geräten installieren. Die Aktualisierung sollte daher zeitnah durchgeführt werden, um von den erweiterten Möglichkeiten der Gruppenkommunikation und den verbesserten Sicherheitsfunktionen profitieren zu können.

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