Erneuter Angriff auf OpenAI-Chef: Verdächtige nach Schüssen auf Sam Altmans Haus festgenommen
Angriff auf OpenAI-Chef: Verdächtige nach Schüssen festgenommen

Erneuter Angriff auf OpenAI-Chef: Verdächtige nach Schüssen auf Sam Altmans Haus festgenommen

Innerhalb weniger Tage wurde das Haus von Sam Altman, dem CEO von OpenAI, zweimal Ziel von gewalttätigen Angriffen. Die Polizei in San Francisco hat nun zwei Personen verhaftet, die am frühen Sonntagmorgen Schüsse auf das Anwesen des Tech-Unternehmers gefeuert haben sollen. Bei den Verdächtigen handelt es sich nach Angaben des San Francisco Police Department um eine 25-jährige Frau und einen 23-jährigen Mann, die beide in ein Gefängnis gebracht wurden.

Zweiter Vorfall an einem Wochenende

Dieser Angriff ist bereits der zweite innerhalb kurzer Zeit. Am Freitag hatte ein Mann einen Molotowcocktail auf Altmans Grundstück geworfen und dabei das Eingangstor in Brand gesetzt. Der Täter floh und wurde später am Hauptquartier von OpenAI festgenommen. Die Polizei ermittelt weiter zu den Motiven hinter diesen Vorfällen.

Verbindungen zu KI-Kritikern

Seit Bekanntwerden der Angriffe sind mehr Details aufgetaucht. So soll der 20-jährige Verdächtige des Molotow-Angriffs Mitglied eines Discord-Servers der Organisation PauseAI gewesen sein. Diese Gruppe hatte bereits 2024 eine Demonstration gegen die militärische Nutzung künstlicher Intelligenz am OpenAI-Hauptquartier organisiert. In einer Stellungnahme distanzierte sich PauseAI von der Gewalttat und betonte, dass Gewalt im Widerspruch zu ihren Werten stehe.

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Die Organisation identifizierte den Account des Verdächtigen, der vor zwei Jahren beigetreten war und 34 Nachrichten gepostet hatte. Keine seiner Nachrichten enthielt ausdrückliche Aufrufe zur Gewalt, hieß es auf der Website, doch eine Nachricht wurde als mehrdeutig gekennzeichnet und eine Verwarnung ausgesprochen. Nach der Tat sperrte die Organisation den Account.

Hintergrund und Reaktionen

OpenAI veröffentlichte Ende 2022 den Chatbot ChatGPT und machte künstliche Intelligenz damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Mit dem Hype um KI wuchs jedoch auch die Angst vor möglichen Gefahren. Zuletzt wurde stark kritisiert, dass OpenAI mit dem US-Verteidigungsministerium zur Nutzung von KI im Krieg zusammenarbeitet.

Der Molotow-Angriff veranlasste Sam Altman, einen Blogbeitrag zu verfassen, in dem er ein Foto seiner Familie teilte. Normalerweise versuchen wir, unser Privatleben zu schützen, aber in diesem Fall teile ich ein Foto in der Hoffnung, dass es den Nächsten davon abhält, einen Molotowcocktail auf unser Haus zu werfen, schrieb er. In dem Beitrag ging er auch auf die berechtigte Angst vor KI ein und rief zur Deeskalation auf: Während wir diese Debatte führen, sollten wir die Rhetorik und die Vorgehensweisen entschärfen.

Am Tag nach diesem Aufruf fielen die Schüsse auf sein Haus. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um die genauen Umstände und Hintergründe der Angriffe aufzuklären.

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